Zu viel Fluorid schadet Kinderzähnen

Zu viel Fluorid schadet Kinderzähnen

Kinderzähne sind besonders anfällig für Karies. Der Vorbeugung dient Fluorid. Allerdings hilft viel nicht immer viel, wie das Bundesamt für Risikobewertung informiert.

Zahnpasta mit Fluoriden

© dpa

Zahnpasta mit Fluorid sollte eher sparsam eingesetzt werden.

Um Kinderzähne vor Karies zu schützen hilft Fluorid. Diese machen den Zahnschmelz widerstandsfähig. Eltern sollten sich aber für eine einzelne Form der Fluoridprophylaxe entscheiden, da zu viel von dem Stoff wiederum Zähnen und Knochen schaden kann.

Bei fluoridierter Zahnpasta keine Zusatzpräparate

Sobald Kinder ihre Zähne mit fluoridierter Zahnpasta geputzt bekommen, sollten sie daher keine zusätzlichen Fluorpräparate einnehmen, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung. Denn allein durch das Verschlucken von Zahnpasta können Kleinkinder etwa genau so viel Fluorid aufnehmen wie durch Tabletten oder fluoridiertes Salz.

Zahnpasta mit 500 ppm Fluorid verwenden

Zahnärzte empfehlen, für Kinder ab dem Durchbruch der ersten Milchzähne fluoridhaltige Kinderzahnpasta mit 500 ppm Fluorid zu verwenden. Eine erbsengroße Menge reicht dabei zum Putzen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Juni 2018 12:22 Uhr