Übertriebene Intimhygiene begünstigt Pilzinfektionen

Die Werbung preist immer neue Waschgels und Seifen an: Doch speziell dem weiblichen Intimbereich kann zu viel Pflege schaden. Überhaupt, brauchten Frauen und Mädchen all das gar nicht.
Klares Wasser zur Intimpflege
Experten raten, den weiblichen Intimbereich einmal täglich nur mit klarem, warmen Wasser zu reinigen. Foto: Oliver Berg © dpa

Berlin (dpa/tmn) - Waschlotionen, Sprays, Spülungen - in Drogerien finden sich allerhand Produkte für die weibliche Intimhygiene. Tatsächlich reinigt sich die Scheide aber von selbst.

Kommt ihre Flora durch zu viel Pflege durcheinander, können sich Krankheitserreger wie Pilze leichter breitmachen. Frauen sollten lediglich den äußeren Intimbereich ein Mal am Tag mit klarem, lauwarmem Wasser säubern. Das rät die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihrer Zeitschrift «Neue Apotheken Illustrierte».

Haben Frauen häufig mit Pilzerkrankungen oder Entzündungen zu kämpfen, sollten sie keine Slips aus synthetischem Material und möglichst auch keine Slipeinlagen tragen. Sonst staut sich die Wärme, was wiederum Pilzerkrankungen fördern kann.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Freitag, 23. März 2018 10:20 Uhr

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