Grippewelle erreicht vorläufigen Höhepunkt

Grippewelle erreicht vorläufigen Höhepunkt

Im Vergleich der wöchentlichen Werte sind in Berlin zuletzt so viele Grippe-Fälle gemeldet geworden wie noch nie seit 2001.

Anti-Erkältungsmittel

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Nasenspray, Halstabletten und Papiertaschentücher liegen auf einem Tisch. Foto: Arno Burgi/Archiv

Influenza-Viren wurden in der vergangenen Woche bei 873 Menschen nachgewiesen, wie Experten des Landesamts für Gesundheit und Soziales in einem am Donnerstag (1. März 2018) veröffentlichten Gesundheitsbericht schreiben. Es sei der höchste Wochenwert seit der Einführung des Infektionsschutzgesetzes 2001. In der Woche zuvor waren noch rund 600 Patienten registriert worden.

Die Dunkelziffer ist hoch

Die zahlreichen Nachweise dürften auch damit zusammenhängen, dass derzeit nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) besonders viele Menschen mit Atemwegserkrankungen zum Arzt gehen. In der Statistik tauchen nur bestätigte Fälle auf, in denen Erregerproben von Patienten analysiert wurden. Die Dunkelziffer gilt als hoch.

Meiste Grippekranke in Pankow

Insgesamt steigt die Zahl der nachweislich an Grippe erkrankten Patienten in Berlin in diesem Winter damit auf mehr als 3800; die meisten Meldungen kamen aus den Bezirken Pankow (621) und und Tempelhof-Schöneberg (587). Einen Hinweis auf einen möglichen Rückgang der sehr hohen Grippe-Aktivität gebe es derzeit nicht, schreiben die Experten.
Symbolbild Influenza Schnupfen
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 2. März 2018 09:43 Uhr