Erste Hilfe bei Heuschnupfen

Erste Hilfe bei Heuschnupfen

Pollenallergiker sehen mit dem Frühling eher eine schwere Zeit auf sich zukommen. Doch die richtigen Maßnahmen verschaffen bei Heuschnupfen Linderung.

Heuschnupfen

© dpa

Wer an Heuschnupfen leidet, sollte in der Pollenzeit die richtigen Maßnahmen ergreifen. Dazu gehören etwa Nasenspülung und Haarewaschen.

Der Winter fällt eher mild aus - entsprechend früh schwirren Pollen durch die Luft. Wer allergisch auf Pollen reagiert, sollte sich wappnen, rät die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Heft «test» (Ausgabe 3/2018).

Nasenspülungen entfernen Allergene

Tägliche Nasenspülungen mit 0,9-prozentiger Salzlösung entfernen Allergene aus der Nase. Außerdem ist es sinnvoll, die Wohnung häufiger zu saugen und zu wischen als sonst. Pollenschutzgitter halten zusätzlich Allergene fern.

Bei starkem Pollenflug wenig rausgehen

Ist starker Pollenflug angesagt, vermeiden Allergiker zum Beispiel besser allzu viele Aktivitäten im Freien. Vorhersagen finden Betroffene auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes oder der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Abends hilft Haarewaschen dabei, die Pollen aus dem eigenen Bett fernzuhalten. Draußen getragene Kleidung legen Allergiker besser außerhalb des Schlafzimmers ab.

Wann mit Heuschnupfen zum Arzt?

Wer zum ersten Mal von Heuschnupfen betroffen ist, sollte der Stiftung zufolge unbedingt zum Arzt gehen. Allergologen sind in der Regel HNO-Fachärzte, Kinder- und Jugendärzte oder Hautärzte mit entsprechender Zusatzqualifikation. Sie können feststellen, gegen welche Stoffe jemand allergisch ist, und geben Tipps für die richtige Medikation. Gegen Heuschnupfen gibt es sowohl frei verkäufliche als auch rezeptpflichtige Medikamente.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 21. Februar 2018 10:05 Uhr