Projekt berät mehr junge Menschen nach Alkoholvergiftungen

Projekt berät mehr junge Menschen nach Alkoholvergiftungen

Berater des Projekts HaLT (Hart am Limit) haben 2017 in der Hauptstadt mehr Kinder und Jugendliche nach Alkoholvergiftungen betreut als im Vorjahr.

Jugendlicher trinkt Alkohol

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Ein Jugendlicher trinkt aus einer Flasche ein alkoholhaltiges Mixgetränk. Foto: Jens Büttner/Archiv

In zwölf Berliner Krankenhäusern wurden insgesamt 254 Kinder und Jugendliche beraten, wie das Projekt zur Frühintervention bei riskantem Alkoholkonsum am Mittwoch (14. Februar 2018) mitteilte. Das waren 21 Fälle mehr als im Jahr 2016. Das Durchschnittsalter der betreuten Kinder und Jugendlichen lag den Angaben zufolge bei 15 Jahren.

Alkoholkonsum zur Verdrängung von Gefühlen

«Ein Großteil der betroffenen jungen Menschen gibt an, unangenehme Gefühle mit Alkohol verdrängen zu wollen», erklärte Jörg Kreutziger vom HaLT Projekt, das vom Caritasverband und der Stiftung SPI getragen wird. Er sprach sich für einen Ausbau des Beratungsangebots aus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 14. Februar 2018 17:17 Uhr