Impfen fördern: Charité-Bus fährt Schulhöfe an

Impfen fördern: Charité-Bus fährt Schulhöfe an

Experten der Charité klären Schüler in Berlin und darüber hinaus im kommenden Schuljahr über Impfungen auf und bieten Schutzimfungen an.

Impfung

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Eine Ärztin spritzt einer Patientin eine Grippeschutzimpfung. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Mit einem umgebauten Linienbus will das Team auf Schulhöfen an jedem Standort für mehrere Tage Präsenz zeigen und auch Schutzimpfungen anbieten, wie die Universitätsklinik am Dienstag (22. August 2017) mitteilte.

Impflücken bei Jugendlichen besonders groß

«Die Impflücken sind in Deutschland noch immer zu groß. Gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fehlen wichtige Schutzimpfungen», erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) laut Klinikmitteilung. Das Projekt läuft im Auftrag seines Ministeriums bis zum Ende des Schuljahres 2018. Ziel ist es, gegen fehlenden oder unvollständigen Impfschutz bei Krankheiten wie Masern vorzugehen.

Charité wirbt um Zustimmung bei Schulen und Eltern

Die ersten Ziele des Präventionsbusses lägen in Berlin, sagte eine Charité-Sprecherin auf Anfrage. Danach würden auch Schulen außerhalb angefahren - konkrete Angaben dazu gab es zunächst nicht. Mit der Arbeit sollen das Interesse an «gesundheitsbewusstem Verhalten» gefördert und Impfquoten bei Jugendlichen erhöht werden. Schulen, Lehrer und Eltern würden um Zustimmung gebeten.

Im Jahr 2017 schon mehr als 820 Masernfälle

Der jüngste größere Masernausbruch in Berlin war 2015. In diesem Jahr sind nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) bundesweit bislang mehr als 820 Fälle gemeldet worden, der Großteil davon in Nordrhein-Westfalen mit gut 500.
Warten auf den Arzttermin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 23. August 2017 09:33 Uhr