Zähne: So bleiben sie gesund

Zähne: So bleiben sie gesund

Strahlend weiße Zähne stehen für Gesundheit, Schönheit und Erfolg. Mit der richtigen Pflege und ein wenig Wissen über Zähne und Zahngesundheit kann jeder dazu beitragen, sein Gebiss gesund und schön zu erhalten. Mehr zu Zahngesundheit, Zahnpflege und Zahnkosmetik

  • Zähne: So bleiben sie gesund© dpa
    Ein schönes, gesundes Gebiss ist der Wunsch vieler Menschen. Dafür kann man selbst viel tun, vor allem durch richtige und regelmäßige Pflege.
  • Die ersten Zähne© dpa
    Ab dem 6. Lebensmonat wachsen beim Menschen die ersten Zähne. Das sogenannte Milchgebiss hat 20 Zähne: 8 Schneide-, 4 Eck- und 8 Backenzähne.
  • Das bleibende Gebiss© dpa
    Ungefähr im Alter von 7 Jahren fallen die Milchzähne aus und das bleibende Gebiss wächst nach. Mit Weisheitszähnen insgesamt 32 Zähne: 8 Schneide-, 4 Eck-, 8 kleine Backen- und 12 große Backenzähne.
  • Der Zahnaufbau© dpa
    Man teilt den Zahn in Zahnkrone, -hals und -wurzel auf. Der Zahn besteht aus einer harten, emailleartigen Oberschicht, dem Schmelz, dem weicheren Dentin (Zahnbein) und dem Zahnzement der Wurzel. In seinem Inneren befindet sich der Nerv, die Pulpa.
  • Der größte Feind gesunder Zähne: Karies© dpa
    Karies ist weltweit die am weitesten verbreitete Zahn-Erkrankung. Dabei werden Kohlenhydrate (meist Zucker) durch Bakterien zu Säuren vergoren. Während diese den Zahnschmelz auflösen, greifen die Bakterien organische Bestandteile an.
  • Behandlung von Karies© Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V
    Lediglich im Anfangsstadium ist eine "Ausheilung" von Karies durch Remineralisation (Wiedereinlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz) möglich. Später kann eine Ausheilung nur mittels einer Zahnfüllung erfolgen.
  • Vorbeugen ist besser als bohren© dpa
    Zweimal täglich zwei Minuten lang Zähne putzen schützt vor Karies. Kräftiges Schrubben ist dabei tabu. Wer die Bürste zu fest auf die Zähne drückt, schädigt Zahnfleisch und -hälse. Wer zu kraftvoll bürstet, riskiert Verletzungen am Zahnfleisch.
  • Zahnbürste und Zahnpasta© Manu Mohan/ www.sxc.hu
    Die Borsten sollten weich und abgerundet sein. Alle drei Monate die Bürste wechseln. Zahncremes mit Fluoriden schützen vor Karies. Vorsicht: Viele Pasten enthalten laut "Ökotest" krebserregende Substanzen. Deshalb informieren und Inhaltsstoffe lesen.
  • Richtig putzen© Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V
    Die Zahnbürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand aufsetzen und leicht rütteln. Erst die Außen- und dann die Innenflächen putzen, dann die Zahnzwischenräume. Nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln (Obst, Säfte) 30 Min. später putzen.
  • Zahnseide benutzen© Techniker Krankenkasse
    Zahnseide entfernt Plaque und Speisereste an Stellen zwischen den Zähnen, die für die Zahnbürste zu eng sind. Kleine Interdentalbürsten sind bestens für breitere Zahnzwischenräume geeignet.
  • Spülungen gegen Mundgeruch© LISTERINE®
    Wer unter starkem Mundgeruch leidet, kann mit Mundwasser- und Spülungen gegensteuern. Hilfreich sind sie auch bei Zahnfleischentzündungen. Zähneputzen ersetzen sie aber nicht.
  • Prophylaxe, die professionelle Zahn-Reinigung© DAK/Wigger
    Kaffee, Tee, Nikotin und Rotwein hinterlassen dunkle Beläge auf den Zähnen. Bei einer professionellen Zahnreinigung werden sie entfernt. Sie kann mit der halbjährlichen, kostenfreien Kontrolluntersuchung kombiniert werden.
  • Zahnfüllungen aus Amalgam© DAK/ Wigger
    Ausgebohrter Karies wird meist mit Amalgam, einer Legierung aus Silber und anderen Metallen, aufgefüllt. Seit Jahren wird es aufgrund seines Quecksilberanteils als gesundheitsschädlich diskutiert, belegt ist es aber nicht.
  • Zahnersatz: Zahnkrone© DAK/ Wigger
    Sind Zähne aufgrund von großem Karies stark geschädigt werden sie überkront. Dabei wird der natürliche Zahn durch Beschleifen reduziert und die vom Zahntechniker individuell angefertigte, künstliche Krone draufzementiert.
  • Fehlende Zähne "überbrücken"© DAK/ Wigger
    Zahnlücken werden mit festsitzendem Zahnersatz überbrückt. Die an die Zahnlücke angrenzenden Zähne werden beschliffen und überkront, um die Brücke mit einem künstlichen Zahn daran zu befestigen.
  • Zahnersatz: Implantate© DAK
    Fehlende Zähne können auch durch Zahnimplantate ersetzt werden. Sie werden in den Kieferknochen eingedreht oder eingesteckt und verbinden sie sich innerhalb von 3-6 Monaten mit dem umgebenden Knochen zu einem festen Zahnersatz.
  • Zahnfleischerkrankung Paradontitis© Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V
    Im Gegensatz zum einfachen Zahnfleischbluten bilden sich bei Parodontitis auf Dauer Sammelstellen für Speisereste und Bakterien. Das Zahnfleisch zieht sich immer weiter zurück, der Knochen baut sich ab, die Zähne werden locker und fallen dann aus.
  • Zahnkosmetik: Veneers© LISTERINE
    Bei Veneers handelt es sich um hauchdünne Keramikschalen, die auf die Zahnoberfläche geklebt werden. Sie kommen bei kleinen Schönheitsfehlern vor allem im Frontbereich zum Einsatz und können als ästhetische Alternative zu Kronen dienen.
  • Zahnkosmetik: Weiße Zähne mit Bleaching© Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V
    Beim Zahnbleichen wird die Zahnfarbe mit Chemikalien aufgehellt. Beim sog. Office-Bleaching trägt der Zahnarzt ein Bleichmittel auf und bestrahlt die Zähne dann mit speziellem Licht. Nach 1-2 Stunden sind die Zähne heller.
  • Unterschätzte Nebenwirkungen© dpa
    Unerkannte oder unbehandelte Zahnprobleme können Beschwerden wie Tinnitus, Migräne, Kopfweh oder Verspannungen verursachen. Plötzliche Zahnschmerzen können auch ein Hinweis auf einen drohenden Herzinfarkt sein.
  • Angst beim Zahnarzt© DAK
    Kaum jemand geht gern zum Zahnarzt. Aber Bohren ist nicht das Schlimmste - laut einer Umfrage fürchten die meisten Deutschen vor allem Wurzelbehandlungen.

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