Osteoporose: Vorbeugen ist die beste Behandlung

Osteoporose: Vorbeugen ist die beste Behandlung

Osteoporose kommt langsam und schleichend, eine Heilung ist kaum möglich.

Osteoporose

© dpa

Bei Osteoporose werden gesunde Knochen (l.) brüchig (r.).

Bei einer Osteoporose verlieren die Knochen ihre Festigkeit, so dass sich Betroffene später bei Belastung oder Stürzen leicht Brüche zuziehen. Einer Osteoporose vorzubeugen ist einfacher als sie zu behandeln.

Risikofaktoren bei Osteoporose

Neben einer genetischen Veranlagung gelten unter anderem Östrogenmangel nach den Wechseljahren, eine kalziumarme Ernährung, Bewegungsmangel und Rauchen als Risikofaktoren.

Osteoporose vorbeugen

Wer sich kalziumreich ernährt und sich regelmäßig bewegt, wirkt dem Knochenabbau ab einem Alter von 30 Jahren entgegen. Außerdem lässt sich durch die Bewegung die Knochenfestigkeit steigern und das Sturzrisiko verringern.

Symptome bei Osteoporose

Anzeichen für eine Osteoporose können dauerhafte Rückenschmerzen sein. Kommen eine veränderte Körperhaltung wie ein Hohlrundrücken, eine nach vorn neigende Schulter- und Kopfpartie und eine sinkende Körpergröße hinzu, ist die Erkrankung wahrscheinlich schon fortgeschritten. Schäden sind dann nur in sehr geringem Umfang rückgängig zu machen.

Frauen besonders betroffen

Länger anhaltende Rückenschmerzen sollten daher insbesondere nach den Wechseljahren für Frauen ein Anlass für den Gang zum Arzt sein.

Knochenzustand ermitteln

Um den Knochenzustand zu ermitteln, kann der Mineralsalzgehalt der Knochen mit einem niedrig dosierten Röntgen-Verfahren bestimmt werden. Die Kosten für diese Untersuchung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen allerdings nur Einzelfällen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 8. Dezember 2011 17:36 Uhr