Superman-Position hilft bei Rückenproblemen

Superman-Position hilft bei Rückenproblemen

Zwischendurch mal Superman spielen hilft dem Rücken enorm - vor allem im Büro. Fünf einfache Übungen.

Übungen für den Rücken

© dpa

Wer zu lange gesessen hat, bekommt schnell Schmerzen im Nacken und Rücken.

Für Rücken und Nacken ist ständige Schreibtisch-Arbeit, aber auch das viele Sitzen in der Freizeit und am Wochenende eine Belastung. Mit einfachen Übungen können Rückengeplagte für etwas Entspannung sorgen, wenn es zwickt.

1. Arme strecken in die Superman-Position

Einige davon lassen sich sogar im Bürostuhl sitzend ausführen. So kann man sich im Stuhl ab und zu kräftig strecken. «Die Arme schön nach oben ziehen in die beidarmige Superman-Position», erklärt Utz Niklas Walter vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG).

2. Oberkörper langsam nach unten einrollen

Eine zweite, sitzende Möglichkeit ist das Runterrollen. Dabei wird der Oberkörper beginnend mit dem Kopf langsam nach unten eingerollt, bis die ausgestreckten Hände die Fußknöchel berühren. Die Füße stehen auf dem Boden, die Knie im 90-Grad-Winkel gebeugt. Langsam herunter, und dann langsam wieder hochrollen.

3. Kopf neigen und den Nacken entlasten

Um den Nacken zu entlasten, neigt man den Kopf leicht nach links, rechts, hinten und vorne. Das mobilisiert. «Diese Übung aber stets vorsichtig machen», sagt Walter. Etwas stärker lässt sich der Nacken im Stehen dehnen. Dafür einfach den Kopf behutsam zu einer Seite kippen und den Arm auf der anderen Seite in Richtung Boden strecken.

4. Ein-Bein-Stand stärkt Rückenmuskulatur

Walter legt Arbeitnehmern auch den Ein-Bein-Stand als Übung ans Herz. Diese Position aktiviere das sensomotorische System und die tiefliegende Rückenmuskulatur. Das helfe bei regelmäßiger Ausführung gegen Rückenschmerzen. Wartezeiten am Drucker oder an der Kaffeemaschine sind gute Gelegenheiten, um ein wenig auf einem Bein zu balancieren.

5. Dynamisches Sitzen auf dem Bürostuhl

Grundsätzlich ist Bewegung auf dem Bürostuhl wichtig. «Mit dynamischem Sitzen tut man eigentlich schon das Meiste», sagt Walter. Das heißt: Kauern, Durchhängen, Geradesitzen, Aufstehen, nach links kippen, nach rechts kippen. «Unser Körper braucht Abwechslung.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 11. Oktober 2018 14:42 Uhr

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