Mücken abwehren: 10 Tipps

Mücken abwehren: 10 Tipps

Stechmücken sorgen im Sommer für schlaflose Nächte, juckende Beulen und jede Menge Wut. Zum Glück gibt es Gegenmittel. Wie man sich die blutsaugenden Plagegeister am besten vom Leib hält und Mückenstiche verhindert.

  • 1. Die richtige Kleidung wählen© dpa
    Einige Mücken fliegen besonders auf dunkelblaue und schwarze Kleidung. Besser beraten ist, wer helle, weite Kleidungsstücke trägt, die möglichst viel Haut bedecken. Bei weiter Kleidung werden die Mücken nicht so sehr von den Duftstoffen im Schweiß angelockt. Außerdem stechen die Mücken dann eher ins Leere.
  • 2. Auf natürliche Düfte setzen© dpa
    Halbe Zitronen auf der Fensterbank und Zitronenöl auf der Haut schützen gegen Mücken. Auch den Duft von Lavendel, Eukalyptus, Basilikum, Tomatenpflanzen, Schnittlauch und Zitronenmelisse mögen die blutsaugenden Insekten nicht. Etwas Lorbeeröl oder Zedernöl und Wasser in einem Duftstövchen zeigen ebenfalls Wirkung.
  • 3. Moskitonetz & Insektengitter anbringen© dpa
    Ein Moskitonetz über dem Bett hält Mücken vom Körper fern. Noch besser ist es, wenn die Insekten gar nicht erst in die Wohnung kommen. Das gelingt mit feinmaschigen Insektenschutzgittern vor den Fenstern, die sogar problemlos nachgerüstet werden können. So fällt auch das nervende Sirren weg, das einen um den Schlaf bringt und manchmal in den Wahnsinn treibt.
  • 4. Wälder & stehende Gewässer meiden© dpa
    Stechmücken lauern bevorzugt an dunklen, feuchten und windstillen Orten auf ihre Opfer. Wer kann, sollte daher Wälder, stehende Gewässer und schattige Stellen im Garten meiden. Im Garten kann es auch helfen, die Brutstätten zu dezimieren. Dazu gehören etwa Wasser in Blumentöpfen, Schalen, Planen und Regenfässern. Hier gilt: Wasser wegschütten bzw. abdecken.
  • 5. Repellents auf Haut & Kleidung auftragen© dpa
    Mückensprays und andere Repellents sind meist effektiv, wirken aber nur für kurze Zeit. Die Mückenmittel werden auf die nackte Haut aufgetragen. Wer Kleidung drüberzieht, muss auch sie behandeln. Sonst setzen sich die Mücken einfach auf den Stoff und stechen in die vermeintlich geschützte Haut. Am effektivsten sind übrigens Produkte mit den Wirkstoffen DEET oder Icaridin. Mittel, die etwa 30 Prozent DEET enthalten, können 90 bis 95 Prozent der Mückenstiche verhindern. Der Wirkstoff kann allerdings die Haut reizen und sollte bei Schwangeren, Stillenden und Kindern unter drei Jahren nicht angewendet werden.
  • 6. Insektizide für die Steckdose kaufen© dpa
    Insektizide, die mit Strom aus der Steckdose im Raum versprüht werden, sind das Mittel der letzten Wahl. Der Strom heizt das verfestigte Mittel auf und verdampft es in die Raumluft. Die Meinungen darüber, ob die Mittel gesundheitsschädlich sind oder nicht, gehen auseinander. Die einen halten sie für harmlos, andere für nervenschädigend. Gerade, wer sein Zuhause mit Babys, Kindern oder Haustieren teilt, sollte auf die Alternativen zurückgreifen.
  • 7. B-Vitamine einnehmen© dpa
    Angeblich hilft die Einnahme von B-Vitaminen und vor allem von Vitamin B1 gegen Mücken. Die Theorie: Das Vitamin verändert den Körpergeruch und die Insekten zeigen kein Interesse. Die Empfehlung: Zwei bis drei Wochen lang Vitamin-B-Präparate einnehmen und abwarten. Einen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirkung von B-Vitaminen gegen Mücken gibt es nicht. Und Mediziner raten inzwischen grundsätzlich davon ab, Vitaminpräparate ohne medizinische Notwendigkeit einzunehmen.
  • 8. Duschen - vor allem nach dem Sport© dpa
    Mücken fliegen auf den Geruch von Schweiß. Schweiß enthält u.a. Milchsäure, Ammoniak und Fettsäuren, die die Stechmücken besonders gut riechen können. Wer duscht, hat weniger davon auf der Haut. Auch warme Haut lockt Mücken eher an als kühle. Nach dem Sport im Freien oder vor dem Treffen mit Freunden im Park sollte man also kühl duschen.
  • 9. Auf Parfüm & Deo verzichten© dpa
    Vor allem blumig duftende Parfüms und Deos ziehen Mücken angeblich magisch an. Wer kann, verzichtet also besser auf die künstlichen Düfte. Ihre Wirkung sollte aber niemand überschätzen. Bei Wespen und Bienen ist sie tatsächlich belegt. Mücken aber reagieren weniger sensibel auf Parfüms als ihre großen stechenden Verwandten.
  • 10. Mückenstich richtig behandeln© dpa
    Ist der Mückenstich erst einmal da, kann man viel falsch machen - und viel richtig. Der größte Fehler ist, den Stich aufzukratzen. Denn so können Bakterien in die offene Wunde gelangen und eine Infektion verursachen. Der beste Weg: Mückenstich desinfizieren, kühlen und gegebenenfalls mit einem Cortison-Präparat behandeln. Auch kühlende Gele und Hausmittel wie Zitronensaft, Essig oder die eigene Spucke helfen gegen den Juckreiz.

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