Lebensmittel, die die Abwehrkräfte stärken

Lebensmittel, die die Abwehrkräfte stärken

Infekte wie eine Grippe oder Erkältung drohen vor allem im Winter. Wer vorbeugen will, sollte sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen, sich häufig die Hände waschen - und ausgewogen und vitaminreich ernähren. Denn damit die Abwehrkräfte stark sind, benötigt der Körper viel Vitamin C, Zink und andere Nährstoffe. Die folgenden Lebensmittel gehören zu den besten Vitamin-Lieferanten für ein starkes Immunsystem.

  • Orangen© dpa
    Mit einem 200-Milliliter-Glas Apfelsinensaft ist der tägliche Bedarf an Vitamin C schon gedeckt. Das heißt aber nicht, dass man jeden Tag einen Tag Saft trinken muss. Besser ist es, auf Ausgewogenheit und Abwechslung zu setzen. Besonders viel Vitamin C steckt übrigens auch in Paprika und Petersilie.
  • Brokkoli© dpa
    Brokkoli ist sehr vitaminreich. Roh verzehrt decken 100 Gramm Brokkoli den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C in Höhe von 100 Milligramm ab. Daneben enthält Brokkoli auch einige B-Vitamine sowie Eisen und andere Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Zink.
  • Chicorée© dpa
    Neben Vitamin C enthält Chicorée auch Mineralstoffe sowie Inulin, einen löslichen Ballaststoff, der bei der Vorbeugung gegen Darmerkrankungen eine Rolle spielt. Chicorée ist auch ein Carotin-Lieferant. Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin E sind antioxidative Vitamine, die den Körper vor freien Radikalen schützen und so indirekt das Immunsystem stärken.
  • Knoblauch© dpa
    Die Knolle enthält wichtige bioaktive Stoffe – das sind Substanzen, die keinen Nährstoffcharakter haben, aber als gesundheitsfördernd gelten. Knoblauch ist gut für Blut, Herz und Gefäße. Zu den bioaktiven Stoffen im Knoblauch zählt unter anderem Allicin. Der Stoff fängt freie Radikale ab und sorgt dafür, dass Zellmembrane im Körper keinen Schaden nehmen.
  • Äpfel© dpa
    Die in Äpfeln befindlichen Pektine gehören zu den löslichen Ballaststoffen, die unter anderem satt machen und verdauungsfördernd wirken – auch wer für eine gute Verdauung sorgt, stärkt seine Abwehrkräfte. Äpfel enthalten etwa 12 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm und Mineralstoffe wie Kalium, das eine zentrale Aufgabe im Nerven- und Muskelstoffwechsel hat.
  • Mandeln© dpa
    In Mandeln sind wertvolle Fette, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Auch sind sie reich an Vitamin B2 und E. Vitamin E bewahrt den Organismus vor freien Radikalen. Pro 100 Gramm Mandeln sind 26 Milligramm Vitamin E enthalten. Das Vitamin B2 spielt eine wichtige Rolle unter anderem bei der Abwehr von Krankheiten.
  • Käse© dpa
    In der dunklen Jahreszeit leidet auch das allgemeine Wohlbefinden. Eine zinkreiche Ernährung mit Käse, Seefisch, Rindfleisch, und Hülsenfrüchten kann dann Abhilfe schaffen. Zink stärkt nicht nur die Abwehrkräfte, sondern besitzt auch eine antivirale Wirkung - Viren können so schwerer in den Körper gelangen.
  • Walnüsse© dpa
    Ebenso wichtig wie Vitamine und Zink ist das Glückshormon Serotonin. Es bewahrt vor Winter-Blues und depressiven Verstimmungen. Walnüsse, Bananen und Kakao sind gute Serotoninboten. Wer sich außerdem genügend bewegt und täglich mindestens 15 Minuten im Freien aufhält, unterstützt die körpereigene Serotonin-Produktion zusätzlich.
  • Chilis© dpa
    Erkältungsviren und -bakterien kann der Körper besser bekämpfen, wenn er Lebensmittel mit entzündungshemmenden oder antibakteriell wirkenden Inhaltstoffen bekommt. Eine heiße Suppe mit scharfen Chilis zum Beispiel fördere nicht nur das heilsame Schwitzen. Chilis regen auch die Durchblutung der Schleimhäute an, die damit besser gegen Keime gerüstet sind. In den Schoten stecken neben Vitamin C und ätherischen Ölen außerdem sekundäre Pflanzenstoffe, die Bakterien abwehren. Einen ähnlichen Effekt haben Meerrettich und Ingwer.
  • Vitaminpillen sind unnötig© dpa
    Gegen Erkältungsviren hilft es wenig, Vitamin C und Zink als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Die Wirkung von solchen Präparaten zur Vorbeugung oder Heilung von Infekten ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Für eine gesunde Ernährung sind Erdbeeren, Pfirsiche und andere im Winter aus Übersee importierte Früchte nicht wichtig. Denn je länger Obst bis zum Verzehr liegt, umso geringer ist der Vitamingehalt. Nach dem langen Anfahrtsweg ist also nur noch sehr wenig davon übrig.

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