Schlaf vor Mitternacht ist am besten- aber nur für Frühaufsteher

Schlaf vor Mitternacht ist am besten- aber nur für Frühaufsteher

Der Schlaf vor Mitternacht ist am besten- das glauben viele. Aber das stimmt nicht in jeden Fall. Ein Schlafforscher klärt auf.

Ausgeruht aufwachen

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Ausgeruht aufwachen: Grundsätzlich sind die ersten vier Stunden Schlaf die erholsamsten - denn in diesem Zeitraum bekommt der Körper besonders viel Tiefschlaf.

Ist der Schlaf vor Mitternacht tatsächlich der gesündeste? Nein, sagt Prof. Ingo Fietze, Leiter des interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité in Berlin. Grundsätzlich seien die ersten vier Stunden Schlaf die besten und erholsamsten, weil man in dieser Zeit die größte Portion Tiefschlaf bekommt. Ob diese Stunden nun vor oder nach Mitternacht geschlafen werden, sei weniger entscheidend.

Am besten zwischen 22.00 und 24.00 Uhr einschlafen

Ganz abwegig ist der Zusammenhang von Mitternacht und Schlaf trotzdem nicht: Denn zwischen 22.00 und 24.00 Uhr sei das Zeitfenster, in dem man am besten einschlafen kann, erläutert der Experte.

Regelmäßigkeit hilft einzuschlafen

Generell seien die meisten Menschen etwa 16 Stunden wach, dann brauche der Körper Schlaf, vor allem das Gehirn. Am besten sind es mindestens sechs Stunden, empfiehlt Fietze. Außerdem sollte man nicht öfter als dreimal pro Woche zu wenig oder erheblich später als sonst schlafen. Denn Regelmäßigkeit hilft einzuschlafen.

Rituale helfen beim Einschlafen

Wer damit Probleme hat, sollte am späteren Abend auf helles Licht, koffeinhaltige Getränke und intensiven Sport verzichten. Außerdem könnten Rituale wie Lesen beim Einschlafen helfen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 13. Dezember 2018 16:16 Uhr