Wespenstich vorbeugen und behandeln

Wespenstiche sind meist harmlos, können für Allergiker aber auch lebensgefährlich werden. Was man nach einem Stich tut und wie man sich am besten davor schützt.
Kein Grund zur Panik
Kein Grund zur Panik. © dpa

In der warmen Jahreszeit sind sie wieder unterwegs: Wespen lösen bei manchen Menschen geradezu panische Reaktionen aus. Dabei sind die Tiere völlig harmlos. Falls es doch zu einem Stich kommt, helfen bereits ein paar einfache Hausmittel. Noch besser ist jedoch Vorbeugung.

Welche Symptome zeigen sich bei einem Wespenstich?

Ein Wespenstich verursacht einen starken brennenden Schmerz. Die Haut an der Einstichstelle schwillt an und ist gerötet. Auch Juckreiz kann auftreten. Der Stich ist in der Regel nach etwa drei bis vier Tagen abgeheilt.

Was ist unmittelbar nach dem Stich zu tun?

Man kann zunächst versuchen, das Gift aus der Wunde zu herauszudrücken. Auch Ein angefeuchtetes Stück Würfelzucker auf der Einstichstelle nimmt das Gift aus der Wunde auf. Danach sollte man die Einstichstelle mit kaltem Wasser, einer Kühlkompresse oder einem Eiswürfel kühlen.

Welche Mittel helfen gegen Wespenstiche?

Ein einfaches Hausmittel gegen einen Stich ist Spucke. Sie soll das Wespengift neutralisieren können. Hilfreich ist es auch, die Einstichstelle mit Zitronen oder Zwiebelsaft einzureiben. Auch ein kann Essigwickel kann Linderung verschaffen. Wer lieber auf ein Medikament zurückgreifen will, erhält in der Apotheke rezeptfrei entzündungshemmende Salben oder Cremes.

Was tun bei einem Wespenstich in Mund oder Rachen?

Ein Wespenstich im Mundraum kann sehr unangenehm sein, ist aber nicht gefährlicher als ein Stich auf der Haut. Auch hier sollte zunächst gekühlt werden, beispielsweise durch Lutschen eines Eiswürfels oder kalte Halsumschläge. Danach muss ein Arzt aufgesucht werden, da die Atemwege durch den Stich zuschwellen können.

Worauf müssen Allergiker achten?

Eine allergische Reaktion auf einen Wespenstich kann plötzlich auftreten und verschlimmert sich mit jedem weiteren Stich. Symptome eines allergischen Schocks sind Rötungen der Haut an der Einstichstelle und im Gesicht, plötzlicher Schnupfen, Schwindelgefühle, kalter Schweiß, Übelkeit, Blutdruckabfall und Atembeschwerden. In diesem Fall muss sofort ein Notarzt gerufen werden. Allergiker sollten in der Wespensaison immer ein Notfallset bei sich tragen. Es enthält unter anderem ein schnell wirkendes Antihistamin und ein Kortisonpräparat.

Warum müssen Ältere und Diabetiker besonders aufpassen?

Ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten sich besonders gut vor Wespen- und Bienenstichen schützen. Denn sie verursachen bei ihnen häufig Komplikationen. Diabetiker zum Beispiel spüren oft gar nicht, wenn sie gestochen werden und sehen den Stich erst, wenn er sich bereits entzündet hat. Wird die Einstichstelle hart oder ist sie sehr schmerzhaft, spricht das für eine Infektion.

Wie kann man einem Wespenstich vorbeugen?

  • Befindet sich die Wespe im Anflug, sollte man schnelle, rückartige Bewegungen vermeiden. Sie reizen die Wespe und lassen zum Angriff übergehen. Auch Pusten ist nicht ratsam, da das Kohlendioxid in der menschlichen Atemluft die Tiere aggressiv macht.
  • Im Freien sollten Getränke und Speisen abgedeckt werden. Kindern wird nach der Mahlzeit der Mund abgewischt, um die Wespen nicht direkt zum sensiblen Mundraum zu locken.
  • Schweißgeruch und Parfums mit starker Duftnote ziehen Wespen an. Abgeschreckt werden sie dagegen von ätherischen Ölen wie Zedern- oder Teebaumöl.
  • Krabbelt eine Wespe in die Kleidung, sollten Betroffene es nicht zerquetschen, sondern das Kleidungsstück vorsichtig ausziehen.
  • Der beste Schutz ist es, Wespen aus dem Weg zu gehen, indem man die Nähe von Abfalleimern, Mülltonnen oder Wespennestern meidet.

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Quelle: sie/Berlin.de/rentokil/tk/aok
Aktualisierung: Montag, 14. August 2017 15:48 Uhr

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(Bilder: dpa; Techniker Krankenkasse; Klicker/pixelio.de; Felix ClubRestaurant)