Tetanus-Impfung als Erwachsener nicht vergessen

Tetanus-Impfung als Erwachsener nicht vergessen

Nur eine regelmäßige Auffrischung der Tetanus-Impfung schützt vor Wundstarrkrampf.

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Ältere ab 60 Jahren oder chronisch Lungenkranke sollten sich auch gegen Pneumokokken impfen lassen.

Tetanus-Bakterien kommen weltweit vor und finden sich vor allem im Erdboden. Kleinste Verletzungen beim Sport oder bei der Gartenarbeit reichen, damit die Erreger in den Körper gelangen können. Dort bilden sie einen gefährlichen Giftstoff, der schwerste Muskelkrämpfe auslösen kann.

Alle zehn Jahre neue Impfung

Den besten Schutz vor einer Ansteckung mit der auch Wundstarrkrampf genannten Krankheit bietet eine Tetanus-Schutzimpfung. Laut dem Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) sollte der Tetanus-Impfschutz alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Allerdings wird die Impfung im Erwachsenenalter häufig vergessen. So sind zwar mehr als 95 Prozent der Vorschulkinder geimpft, aber nur die Hälfte aller Erwachsenen.

Eine einzelne Spritze reicht

Auch wenn die letzte Tetanus-Impfung schon mehr als zehn Jahre zurückliegt, reicht eine einzelne Impfung aus. Selbst nach einer Verletzung und möglichen Ansteckung kann noch geimpft werden. Je schneller die Impfung erfolgt, desto wirksamer ist sie.

Risiko: Gartenarbeit, Hunde- oder Katzenkratzer

Im Frühjahr und Sommer steigen die Ansteckungsraten für Wundstarrkrampf, da die Menschen mehr Zeit im Freien verbinden. Verletzungen bei Gartenarbeit, Spiel oder Sport werden zum Risiko. Auch durch Hunde- oder Katzenbisse oder Kratzer können die Tetanus-Bakterien übertragen werden.
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Tetanus kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Eine Impfung gegen den Wundstarrkrampf schützt davor. Doch vor allem bei Erwachsenen herrscht hier Nachholbedarf. mehr

Quelle: kra/dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 27. September 2018 11:18 Uhr