Hautkrebs: Leberflecken mit ABCDE-Regel prüfen

Hautkrebs: Leberflecken mit ABCDE-Regel prüfen

Anhand eines einfachen Checks kann man potenziell gefährliche Leberflecke und Muttermale erkennen. Wie die ABC-Regel funktioniert.

Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung

© dpa

Untersuchung beim Hautarzt

Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg empfiehlt, sich beim Überprüfen auf eine Hautkrebsgefahr an der ABCDE-Regel zu orientieren.
Denn oft lässt sich die Krebsgefahr dadurch bannen, dass ein bösartiger Leberfleck rechtzeitig herausoperiert wird.

Wie die ABCDE-Regel funktioniert

A steht dabei für Asymmetrie

Das bedeutet, dass die ungleichmäßige Form einen Leberfleck verdächtig macht. Auch ausgefranste Ränder sind ein Warnzeichen.

B steht für Begrenzung

Ein Leberfleck sollte klar abgegrenzt sein und nicht an den Rändern ausfransen.

C wie Colour

Auf Leberflecke mit ungleichmäßiger Färbung sollte man ein Auge zu haben.

D wie Durchmesser

Ebenso aufmerksam sollte man Leberflecke beobachten, die mehr als fünf Millimeter Durchmesser haben.

E wie Erhabenheit

Mit dem Buchstaben E lässt sich der Begriff Erhabenheit merken: Sind Leberflecke vorgewölbt und ertastbar, sollten sie genau untersucht werden.

Wer zahlt die Untersuchung?

Für Patienten über 35 Jahre bezahlen die Krankenkassen nach Angaben des DGK alle zwei Jahre die Kontrolle von Leberflecken im Rahmen eines Hautchecks. Jüngere müssten in der Regel selbst für die Vorsorgeuntersuchung aufkommen.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 13. Dezember 2018 14:19 Uhr

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