Dioxin: Was ist das und warum ist es so gefährlich?

Als Seveso-Gift erlangte es traurige Berühmtheit, jetzt findet sich Dioxin sogar in Lebensmitteln. Woher Dioxin kommt und wieso wir es nicht mehr los werden.
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© dpa


Dioxine gelten schon in geringen Mengen als krebserregend und sind hochgiftig. Dioxine reichern sich im menschlichen Fettgewebe an und stellen daher eine langfristige Gefahr dar.

Was ist Dioxin?

Dioxine und Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind sind chemische, hochgiftige Verbindungen, die vom Menschen hauptsächlich über tierische Lebensmittel aufgenommen werden. Bereits geringe Konzentrationen können gefährlich sein.
Der bekannteste Vertreter der Dioxin-Gruppe ist das als Seveso-Gift bekanntgewordene TCDD (2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin). Im Tierversuch kann es schon in einer Konzentration von einem Millionstel Gramm pro Kilogramm Körpergewicht tödlich sein.

Woher kommt Dioxin?

Dioxine entstehen bei bestimmten industriellen Prozessen sowie bei Verbrennungsprozessen, z.B. Verbrennung von Haus- und Sondermüll. Laut Umweltbundesamt wird das Gift bei 300 Grad und mehr gebildet und bei 900 Grad und höher zerstört.
Auch bei chemischen Produktionsverfahren mit Chlor können die Stoffe entstehen, außerdem bei Waldbränden oder Vulkanausbrüchen. Die einmal in die Umwelt gelangten Gifte bauen sich nur sehr langsam ab und reichern sich in Mensch und Tier an.

Wie kommt Dioxin in den Körper?

90 bis 95 Prozent der Dioxin-Belastung kommt über die Nahrung in den Körper - vor allem durch den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten. Da sich Dioxine und PCB im Fettgewebe von Menschen einlagern, sollte die tägliche Aufnahmemenge möglichst gering gehalten werden.

Welche Wirkungen hat Dioxin auf den Körper?

Als Langzeitwirkungen von Dioxin wurden etwa Störungen des Immunsystems, des Nervensystems, der Atemwege, der Schilddrüse und des Verdauungstraktes festgestellt.
Auch schwer entzündliche Erkrankungen der Haut und Schädigungen der Leber sind möglich. In Tierversuchen wurden krebserregende Wirkungen nachgewiesen.

Wieviel Dioxin darf in Eiern sein?

Am besten natürlich gar nichts. Der Grenzwert in der Europäischen Union lautet: In Eiern dürfen höchstens 3 Pikogramm Dioxin pro Gramm Fett, also drei Billionstel Gramm, vorhanden sein.

Quelle: kra/dpa
Aktualisierung: Freitag, 20. Juli 2012 14:55 Uhr

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