Zahnarzt-Fachbegriffe: Was der Zahnarzt meint

Zahnarzt-Fachbegriffe: Was der Zahnarzt meint

Der Zahnarzt untersucht und sagt an, die Helferin schreibt mit- und der Patient versteht nur Bahnhof. Dabei ist die Zahnarztsprache gar nicht so schwer.

Zahnarzt

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Ein Besuch beim Zahnarzt kann verunsichern - vor allem, wenn der Arzt mit Fachvokabular um sich wirft.

Während der Untersuchung beim Zahnarzt hören Patienten oft zweistellige Nummern, versehen zum Beispiel mit dem Hinweis «kariös». Dabei handelt es sich um das sogenannte Zahnschema der «Fédération Dentaire Internationale». Es weist jedem einzelnen Zahn eine bestimme Nummer zu und wird einheitlich verwendet. So lassen sich Schäden, Veränderungen und Reparaturen am Gebiss eindeutig dokumentieren.

Kiefer wird in vier Quadranten eingeteilt

Ein vollständiges Gebiss eines Erwachsenen hat zusammen mit den Weisheitszähnen normalerweise 32 Zähne, darunter Schneide-, Eck-, Backen- und Mahlzähne. Um die Lage eines Zahnes eindeutig angeben zu können, teilt das Zahnschema den Kiefer zunächst in vier Quadranten (Viertel) ein, die sich an der Perspektive des Patienten orientieren.

Welche Zahn welche Nummer bekommt

Der rechte Oberkieferquadrant bekommt die Ziffer 1, der linke Oberkieferquadrant die 2, der linke Unterkiefer die 3 und der rechte die 4. Jeder Zahn innerhalb eines Viertels erhält dann eine weitere, eigene Nummer, beginnend mit der Ziffer 1 am mittleren Schneidezahn, erläutert die Initiative. Sagt der Arzt also zum Beispiel «Zwei vier ist kariös», meint er damit, dass er am ersten Backenzahn im Oberkiefer links Karies festgestellt hat.

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  • Zähne: So bleiben sie gesund© dpa
    Zähne: So bleiben sie gesund

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 8. Dezember 2011 14:46 Uhr