Heilpflanzen & Heilkräuter

Heilpflanzen & Heilkräuter

Bei Erkältungen, Magen-Darmbeschwerden oder anderen kleinen Wehwehchen muss man nicht gleich zur chemischen Medikamentenkeule greifen. Viele Kräuter, die man als Gewürze, Tees oder Säfte kennt, können bei Beschwerden Linderung schaffen und die Heilung unterstützen. Die bekanntesten Heilpflanzen mit Abbildung, Wirkstoffen und Anwendung.

  • Löwenzahn© Wirths PR
    Löwenzahn stärkt den ganzen Organismus und fördert den Stoffwechsel. Die Bitterstoffe des Löwenzahns regen die Produktion von Magensaft und Galle an. Dadurch wirkt er verdauungsfördernd und appetitanregend und unterstützt ähnlich wie die Artischocke die Fettverdauung. Durch seinen hohen Kaliumgehalt wirkt Löwenzahn außerdem leicht entwässernd und kann bei Gicht und rheumatischen Erkrankungen Abhilfe schaffen. Bekannt sind der Löwenzahnblatt-Salat, die Verarbeitung der Blüten zu Kräuterlikören und das Rösten der Pfahlwurzel als Kaffee-Ersatz. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/43231-2217364-l%C3%B6wenzahnhilftbeiverdauungsbeschwerden.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Löwenzahn[/url]
  • Ackerschachtelhalm© dpa
    Der Schachtelhalm zählt als naher Verwandter der Farne zu den ältesten noch lebenden Pflanzenarten. Für Heilzwecke verwendet werden seine oberirdischen Teile, das «Kraut». Die medizinische Wirkung beruht vor allem auf ihrem hohen Mineraliengehalt- die größten Anteile haben Kieselsäure und Kaliumsalz. Innerlich als Tee angewendet, dient die Pflanze zum Durchspülen bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Auch bei Nierengrieß, Gichtattacken und Ödemen kommt sie als Tee zum Einsatz. Äußerlich wird der Ackerschachtelhalm verwendet, um schlecht heilende Wunden zu behandeln - er beeinflusst die Gewebeversorgung günstig. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/1112207-2217364-ackerschachtelhalm-wirkt-innerlich-und-a.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Ackerschachtelhalm[/url]
  • Anis© David Monniaux/ Creative Commons
    Wegen seiner milden Wirkung wird Anis vor allem in der Kinderheilkunde geschätzt. Anis hilft bei Verdauungsschwäche und Katarrh der Atemwege. Dabei werden ausschließlich die Anisfrüchte genutzt, die im Volksmund auch 'Samen' heißen. Der wichtigste Wirkstoff ist das ätherische Öl Anethol. Das Öl wirkt schleim- und krampflösend, indem es in den Lungen die Sekretion des Bronchialschleims steigert und die schleimausführenden Härchen in der Bronchien aktiviert. Daneben sei auch eine bakterienhemmende Wirkung beobachtet worden. Die Tagesdosis beträgt drei Gramm. Am besten wirken die Früchte als Tee. Die verdauungsfördernde Wirkung komme aber auch in Anisschnaps wie Pernod oder Ouzo zum Tragen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/1056726-2217364-anis-gut-fuer-die-verdauung-und-bei-hust.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Anis[/url]
  • Arnika© Thomas Mathis/ Creative Commons
    Fast wäre sie ausgestorben, so begehrt war die Arnika als Arzneipflanze. Heute steht sie unter Naturschutz. In der Heilkunde werden hauptsächlich ihre Blüten verwendet. Diese enthalten Bitterstoffe, Flavonoide und ätherisches Öl. Arnika wird bei Mikroben, Rheuma und Nervenschmerzen angewendet. Offiziell anerkannt ist unter anderem die äußerliche Anwendung bei Verletzungs- und Unfallfolgen wie Blutergüssen, Prellungen, Quetschungen und Verstauchungen. Auch bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut werde die Pflanze eingesetzt - sowie bei Entzündungen infolge von Insektenstichen oder -bissen. Die innerliche Anwendung wird heute abgelehnt, da Arnika allergene Stoffe enthält. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/745289-2217364-arnikabl%C3%BCtenhemmenentz%C3%BCndungen.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Arnika[/url]
  • Baldrian© Poulos/ Creative Commons
    Baldrian etwa habe eine beruhigende, schlaffördernde Wirkung, ohne dass wie bei manchem synthetischen Schlafmittel die Gefahr einer Abhängigkeit bestehe. Erst vor wenigen Jahren hätten Wissenschaftler herausgefunden, dass die sogenannten Lignane des Baldrians ähnlich wie der körpereigene Botenstoff Adenosin wirken. Dieser Stoff macht müde, so dass der Mensch gezwungen ist, sich auszuruhen. Wer Baldriantee zubereitet, sollte darauf achten, dass der Tee am besten kalt angesetzt wird und möglichst lange, am besten mehrere Stunden, ziehen sollte. Nach dem Abseihen kann man den Tee auf angenehme Trinktemperatur erwärmen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2241075-2217364-baldrian-schlafmittel-ohne-suchtgefahr.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Baldrian[/url]
  • Bärlauch© Wirths PR
    Bärlauch, auch wilder Knoblauch, Bärenlauch oder Hexenzwiebel genannt, erlebt seit Jahren eine Renaissance in deutschen Küchen. Mit ihm lassen sich Suppen, Nudelgerichte, Pfannengerichte, Kräuterquark und Salate aber auch Käsesorten und Gebäcke verfeinern oder man bereitet mit ihm leckeres selbstgemachtes Pesto zu. Wichtig, dass er möglichst frisch verarbeitet wird, denn er verliert sehr schnell an Geschmack und seine wertvollen Inhaltsstoffe. Wie Knoblauch enthält er den sekundären Pflanzenstoff Allicin, weshalb Bärlauch auch ebenso gesund sein. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/32468-2217364-baerlauch-vorsicht-beim-selber-sammeln.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Bärlauch[/url]
  • Birkenblätter© Johannes Gottfried Mayer/ dpa
    Birkensaft wird zur Entwässerung und inneren Reinigung getrunken, die Blätter haben eine wassertreibende Wirkung. In der Heilkunde werden heute fast ausschließlich die Blätter der Birke (Betula pendula Roth) verwendet. Wissenschaftlich anerkannt ist der Einsatz der Birkenblätter als nierenanregendes Mittel für eine Durchspülungstherapie der Harnwege bei bakteriellen und entzündlichen und von Krämpfen begleiteten Erkrankungen. Äußerlich werden Birkenblätter für Bäder und Waschungen bei Hautproblemen verwendet. In der Kosmetik dient Birkenwasser zur Haarpflege und soll Haarausfall entgegenwirken, das Öl der Birkenknospen wird zur Pflege von Haut und Haaren genutzt. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/12426-2217364-birkensaftistidealf%C3%BCrdiefr%C3%BChjahrskur.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Birke[/url]
  • Borretsch© Wirths PR
    Borretsch, auch Gurkenkraut oder Gurkenkönig genannt, ist wegen seines gurkenähnlichen Geschmacks mit Zwiebelanklang ein klassisches Gurkengewürz. Borretschblätter oder -blüten nimmt man zum Würzen immer frisch, weil ihr feines Aroma beim Trocknen verloren geht. Sie passen frisch und fein gehackt zum Abschmecken von Salaten, Suppen, Fisch, Hackfleisch, Geflügel und Gemüse. Dabei werden sie nicht mitgekocht, sondern immer am Ende zugegeben. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/900966-2217364-borretsch-samen-und-oel-wirken-bei-neuro.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Borretsch[/url]
  • Brennnessel© dpa
    Bei unfreiwilligem Kontakt ist sofort klar, warum die Brennnesseln ihren Namen trägt. Aber viele Inhaltsstoffe wie Gerbstoffe, Mineralsalze, die Vitamine A und C sowie Karotinoide machen sie zu einer wertvollen Heilpflanze. Als Tee getrunken, steigert sie das Wohlbefinden, stärkt die Abwehrkräfte und fördert den Stoffwechsel. Wegen des hohen Kaliumanteils wirken Brennnesseln außerdem harntreibend - ein guter Schutz vor Harnwegsentzündungen, Nierengrieß und Prostatabeschwerden. Darüber hinaus enthalten sie Caffeoyl-Chinasäuren, die zum Beispiel bei Arthrose oder Gicht Schmerzen lindern und Entzündung hemmen. Und ihre Kieselsäure tut Bindegewebe, Haaren und Fingernägeln gut. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/736129-2217364-brennnessel-nicht-anfassen-sondern-trink.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Brennnessel[/url]
  • Buchweizen© Martin Bauer GmbH/dpa/tmn
    Klingt nach Getreide, ist aber keines: Buchweizen gehört wie Rhabarber zu den Knöterichgewächsen und enthält daher kein Gluten. Es ist aber eine noch immer recht unbekannte Heilpflanze. Erst gegen Ende der 1970er Jahre begann man sich für die Pflanze zu interessieren, als man entdeckte, dass das Buchweizenkraut einen durchschnittlichen Gehalt von rund fünf Prozent Rutin aufweist. Rutin spielt zum Beispiel bei der Behandlung von chronisch venöser Insuffizienz eine wichtige Rolle. Das vor allem in Blättern und Blüten des Buchweizens enthaltene Rutin trägt dazu bei, dass aus den feinen Kapillargefäßen im Körper weniger Flüssigkeit austritt. Dies wirkt den Wasseranstauungen in den Beinen entgegen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/950352-2217364-buchweizenhilftgegenvenenleiden.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Buchweizen[/url]
  • Efeu© dpa
    Efeu gilt als Wahrzeichen des ewigen Lebens- und mit seiner positiven Wirkung bei Atemwegserkrankungen hilft er auf dem Weg dorthin. Ein Extrakt aus Efeublättern kann Linderung bei akuten Entzündungen der Atemwege und bei chronischen Bronchialerkrankungen bringen - einer der Hauptgründe, warum die Universität Würzburg die Pflanze im Jahr 2010 zur Arzneipflanze des Jahres kürte. Mittlerweile ist die Wirksamkeit des Efeu-Extrakts durch klinische Studien belegt. Auch bei Keuchhusten wird die Pflanze eingesetzt. Bereits die Ärzte der Antike haben Efeublätter und -früchte als Schmerzmittel genutzt. Die Pflanze hat zudem als Wahrzeichen ewigen Lebens, als Symbol für Liebe und Treue gegolten. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/1017037-2217364-efeu-bei-chronischer-bronchitis-anwenden.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Efeu[/url]
  • Eibisch© André Karwath/ Creative Commons
    Der Eibisch (Althaea officinalis L.) gehört zu den Malvengewächsen und wird auch Malve oder Weiße Pappel genannt. Ein Eibischtee kann bei entzündeten Schleimhäuten in Mund und Rachen helfen. Auch ein trockener Reizhusten lässt sich so behandeln. Heilsam wirken dabei die Schleimstoffe genannten Polysaccharide in Blüten, Blättern und Wurzeln des Eibischs. Bei der Anwendung als Tee müssen Blätter, Blüten und Wurzel in kaltem Wasser angesetzt werden. Danach kann der Tee auf angenehme Trinktemperatur erwärmt werden. Der Tee sollte möglichst langsam in kleinen Schlucken getrunken werden. Die Flüssigkeit wird am besten lange im Mund behalten. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/977472-2217364-eibisch-heilt-entzuendungen.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Eibisch[/url]
  • Eukalyptus© Melburnian/ Creative Commons
    Eukalyptusöl wird aus den Blättern des Eukalyptusbaumes gewonnen. Das Öl wirkt antiseptisch und fördert den Auswurf des Husten- oder Schnupfensekrets. Zudem seien entzündungshemmende und antiasthmatische Effekte nachgewiesen. Das Öl ist kühlend sowie krampflösend und kann tief in die Nasennebenhöhlen und Bronchien vordringen und dort seine Wirkungen entfalten. Deshalb werde er bei Erkältungskrankheiten der Atemwege empfohlen. Angewendet wird es sowohl innerlich als auch äußerlich in Form von Salben oder Inhalationen. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollten Zubereitungen mit Eukalyptusöl nicht im Gesicht aufgetragen werden. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2175731-2217364-eukalyptus-lindert-erkaeltungsbeschwerde.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Eukalyptus[/url]
  • Fenchel© Wirths PR
    Die Gewürzfenchel wurde schon von den alten Ägyptern geschätzt und war im Mittelalter ein kaiserliches Hausmittel. Bis heute wird Fenchel wegen seiner ätherischen Öle bei Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Blähungen als natürliches Heilmittel eingesetzt. Zur Herstellung von Tees oder anderen Präparaten verwendet man ausschließlich die Samen des Gewürzfenchels, die besonders reich an den arzneilich wirksamen ätherischen Ölen sind. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2293936-2217364-fenchel-hilft-bei-magendarmbeschwerden.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Fenchel[/url]
  • Gewürznelken© dpa
    Der Gewürznelken-Baum ist eine Pflanzenart der Myrtengewächse und kann über 10 Meter hoch wachsen. Die Gewürznelken sind die stark duftenden und scharf schmeckenden, getrockneten Blütenknospen der in Indonesien beheimateten Pflanzenart. Sie gilt als schmerzstillend, entzündungshemmend und verdauungsfördernd. In der Naturheilkunde wird sie wegen ihrer antibakteriellen und stark belebenden Wirkung geschätzt. Außerdem enthalten sie Oleanolsäure, die eine betäubende Wirkung hat. Am bekanntesten ist ihre Anwendung bei Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündungen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/330545-2217364-gewuerznelke-kuechenhilfe-bei-zahnschmer.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Gewürznelke[/url]
  • Holunderbeeren© Wirths PR
    Holunderbeeren sind mit schwarzvioletter bis schwarzer Farbe reif und werden im Herbst geerntet. Die reifen Früchte sind besonders reich an Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem an sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden, Schleimstoffen, ätherischem Öl und Gerbstoffen. In der Küche sorgen sie vor allem als Kaltschale, Wein, Sirup und Marmelade für ein unverkennbares Aroma. Beerenmus soll Linderung bei Husten und Erkältung bringen. Eine besondere Spezialität sind in Backteig getauchte und in Fett schwimmend gebackene Holunderblüten oder -dolden. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/52611-2217364-holunder-treibt-das-fieber-aus.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Holunder[/url]
  • Holunderblüten© Wirths PR
    Hauptanwendung der Holunderblüte ist der Schwitztee bei fieberhaften Erkältungskrankheiten. Holunderblütentee eignet sich als Schnupfenmittel auch für Säuglinge und Kleinkinder. In der Volksmedizin gelten Holunderblüten als Blutreinigungsmittel bei Hautunreinheiten und üblem Körpergeruch. Auch bei Rheuma und Gicht sollen sie wirksam sein. Äußerlich werden die Blüten in Kräuterkissen und als Umschlag bei Schwellungen und Entzündungen verwendet. Sehr beliebt ist auch der süße Holundersirup, der zum Süßen von vielen Getränken verwendet wird, vom Mineralwasser über Tee bis zum Sekt. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/52611-2217364-holunder-treibt-das-fieber-aus.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Holunder[/url]
  • Hopfen© dpa
    Hopfen macht Bier haltbar - und auch als Heilpflanze lässt er sich nutzen. In der Naturheilkunde wird Hopfen wegen seiner beruhigenden Wirkung geschätzt. Im Tierversuch hat sich 2006 gezeigt, dass ein bestimmter Hopfenextrakt das schlaffördernde Hormon Melatonin beeinflusst. Für eine ungestörte Nachtruhe hat sich die Kombination mit Baldrianwurzel gut bewährt.Die Hopfendolden werden darüber hinaus angewendet, um das Herz-Kreislaufsystem zu stärken, die Verdauung zu fördern und die Blasenfunktion zu kräftigen. Für Letzteres wird Hopfen meist zusammen mit Kürbiskernen und weiteren Pflanzen eingesetzt. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/32814-2217364-hopfen-arzneimittel-statt-bierzutat.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Hopfen[/url]
  • Huflattich© Wirths PR
    Huflattich hat als Husten-Heilpflanze eine lange Tradition. Schon Hippokrates hat das Kraut empfohlen und auch Hildegard von Bingen hielt große Stücke auf das robuste und genügsame Gewächs. Tee aus den Blättern lindert Hustenreiz und erleichtert gleichzeitig das Abhusten. Besonders bei Raucherhusten, bei Staublungen oder bei chronischer Bronchitis kann Huflattich Hilfe bieten. Huflattichblätter sollten nicht länger als vier Wochen im Jahr eingenommen werden. Blüten und Wurzeln auf keinen Fall verwenden, Schwangere und Stillende sollten ganz auf Huflattich verzichten. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2294003-2217364-huflattich-das-ideale-rauchergetraenk.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Huflattich[/url]
  • Ingwer© dpa
    Ingwer ist mehr als ein Gewürz und gilt heute als wichtigstes pflanzliches Mittel bei Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Er fördert aber auch die Verdauung und lindert Blähungen, Völlegefühl und Krämpfe. In der ayurvedischen Medizin ist Ingwer fester Bestandteil der Migränetherapie. Die Wirksamkeit wird vor allem vom ätherischen Öl und Scharfstoffen wie Gingerol und Shoagol bestimmt. Das im ätherischen Öl enthaltene Zingiberen hindert Schnupfenviren daran, sich zu vermehren. Verwendet wird ausschließlich die Wurzel. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/624833-2217364-ingwer-wirkt-bei-migraene.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Ingwer[/url]
  • Johanniskraut© Wirths PR
    Johanniskraut ist eines der beliebtesten Heilkräuter und gleichzeitig auch sehr gefürchtet wegen seiner angenommenen Wechselwirkungen mit der Anti-Baby-Pille. Als wichtigster Wirkstoff gilt das Hypericin. Das Heilkraut wird traditionell zur Unterstützung der Behandlung bei leichten und mittleren depressiven Verstimmungen und damit verbundenen Einschlafstörungen eingesetzt. Achtung: Bei übermäßigem Gebrauch kann es auch zu Hautirritationen kommen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2294009-2217364-johanniskraut-wirkt-gegen-depressionen.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Johanniskraut[/url]
  • Kamille© Wirths PR
    Kamille wirkt entzündungshemmend, desinfizierend, verdauungsfördernd und krampflösend. Anwendung findet sie deshalb zur raschen Linderung von akuten Magen-Darm-Beschwerden, bei chronisch entzündeter Magenschleimhaut und auch bei Magengeschwüren. Die arzneilich verwendeten Blüten enthalten ätherisches Öl, Flavone und weitere sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre entzündungswidrigen Eigenschaften werden auch äußerlich bei schlecht heilenden Wunden, Pilzerkrankungen und Erkrankungen im Anal- und Genitalbereich genutzt. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/264888-2217364-kamillehilftbeivielenleiden.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Kamille[/url]
  • Kampfer© B.navez/ Creative Commons
    Kampfer ist eine vielseitige Heilpflanze. In niedriger Konzentration kann er Schmerzen lindern, wenn er auf die Haut aufgetragen wird. In höheren Konzentrationen reizt er die Haut. Das führt zur stärkeren Durchblutung der Körperpartie und regt den Kreislauf an. Wissenschaftlich anerkannt sei der Einsatz bei Muskelrheumatismus, Herzbeschwerden und zur Regulierung des Kreislaufs bei niedrigem Blutdruck. Außerdem wird die äußerliche Anwendung bei Katarrhen der oberen Atemwege empfohlen, besonders bei Bronchitis. Die innerliche Anwendung wird nicht empfohlen, da 20 Gramm reiner Kampfer tödlich ist. Bei Säuglingen und Kleinkindern darf Kampfer außerdem nicht im Gesichtsbereich aufgetragen werden, da er ihre Atmung erheblich beeinträchtigen kann. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/992510-2217364-kampfer-bitte-nur-aeusserlich-anwenden.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Kampfer[/url]
  • Knoblauch© Mayer/dpa
    Der in der Heilkunde ausschließlich verwendete Pflanzenteil ist die Knoblauchzehe. Ihre Hauptwirkstoffe sind Saponine, die schwefelhaltige Aminosäure Alliin, Vitamine und Selen. Die tägliche Dosis beträgt vier Gramm. Die Zehen sollten nur erwärmt, nicht aber erhitzt werden, damit die wirksamen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Die Inhaltstoffe des Knoblauchs wirken gegen Bakterien und Pilze, sie verdünnen das Blut und verlängern so dessen Gerinnungszeit. Außerdem wird ihnen eine fett- und cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben. Knoblauch kann zur Vorbeugung und als begleitende Therapie bei erhöhten Blutfettwerten und zur Vorbeugung von altersbedingter Arterienverkalkung eingesetzt werden. Die blutverdünnende Eigenschaft lassen auch den Einsatz bei Bluthochdruck sinnvoll erscheinen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/47474-2217364-knoblauch-senkt-die-blutfettwerte.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Knoblauch[/url]
  • Kümmel© Wirths PR
    In der Küche ist Kümmel ein wohlschmeckendes Gewürz, das Krautsalat, Irish Stew, Bratkartoffeln und anderen Pfannengerichten eine typische Note gibt. Zu finden ist er auch in vielen Brot- und Käsesorten. Wichtigster Kümmel-Wirkstoff ist Carvon, das für den typischen Duft des Kümmels verantwortlich ist und auch in der Kosmetikindustrie verwendet wird. Kümmel gilt bis heute als das beste pflanzliche Mittel gegen Blähungen und ist deshalb auch als Arzneimittel sehr gebräuchlich. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/956267-2217364-kuemmel-loest-kraempfe.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Kümmel[/url]
  • Lavendel© Wirths PR
    Lavendelduft ist einer der beliebtesten Düfte und Bestandteil vieler Parfüms und Kosmetika. Es gibt viele Unterarten des Lavendels. Am gehaltvollsten hinsichtlich des ätherischen Öls ist der so genannte "echte Lavendel", der zur Heilpflanze des Jahres 2008 gekürt wurde. Der Lavendelduft wirkt beruhigend nach körperlicher oder geistiger Anstrengung. In der Volksmedizin gilt er auch als probates Mittel bei Überreiztheit. Duftsäckchen mit Lavendel im Kleiderschrank sind ein altbewährtes Mittel gegen Mottenbefall. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/908839-2217364-lavendel-staerkt-die-innere-harmonie.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Lavendel[/url]
  • Lindenblüten© Wirths PR
    In früheren Jahrhunderten war die Linde oft Mittelpunkt des Geschehens in den Dörfern und Städten (Dorflinde, Gerichtslinde), heute ist die Linde auch ein beliebter Stadtbaum. Wertvoll in der Naturheilkunde sind die Blütenstände (Blüten, Blütenknospen, Hochblätter), die man im Juni und Juli erntet. Die wichtigsten Inhaltstoffe sind Schleimstoffe, Flavonoide und ätherisches Öl. Wegen seiner reizlindernden und krampfstillenden Eigenschaften werden die Blüten vor allem bei Erkältungen und damit verbundenem Husten eingesetzt. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2294066-2217364-linde-lindert-erkaeltungen.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Linde[/url]
  • Majoran© Wirths PR
    Der Geschmack von Majoran ähnelt dem des Thymians, ist aber süßer und aromatischer. Er macht Fleisch schmackhafter und würzt viele Wurstsorten. Zudem passt er gut in Eintöpfe, Suppen, Salate und zu gekochtem Gemüse, Bohnen und Kohl werden bekömmlicher. Am besten behält er sein Aroma, wenn man ihn erst gegen Ende der Kochzeit beigibt. Majoransalbe wird bei Säuglingen gegen Schnupfen verwendet. Man nutzt Majoran auch als Einreibung gegen Gelenkschmerzen, Nervenschmerzen, Verrenkungen und Wunden. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2295551-2217364-majoran-hilft-saeuglingen-bei-schnupfen.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Majoran[/url]
  • Mariendistel© dpa
    Die Mariendistel mit dem großen purpurfarbenen Blütenkopf gilt als Hauptmittel bei Leberleiden. Außerdem lindert die Pflanze mit dem lateinischen Namen 'Silybum marianum (L.) Gaertner' in jeder Zubereitungsform Verdauungsbeschwerden. Bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen sowie bei Leberzirrhose und Fettleber können arzneiliche Zubereitungen der Distelfrüchte die Heilung günstig beeinflussen. Bei alkoholbedingten Leberschädigungen normalisieren sich die Leberwerte schneller. Die therapeutischen Inhaltsstoffe stecken in den harten, weißgrau bis schwarzbraun glänzenden Früchten. Dort befinden sich das Flavonoidgemisch Silymarin, das zellschützende Vitamin E und fettes Öl mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Alkoholische Auszüge wirken krampflösend auf den Verdauungstrakt und regen den Gallenfluss an. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/8382-2217364-mariendistel-wirkt-bei-leberleiden.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Mariendistel[/url]
  • Passionsblume© dpa
    Sie hat eine wunderschöne Blüte und einen medizinischen Nutzen: Die Passionsblume ist die Arzneipflanze des Jahres 2011. Extrakte aus der Passionsblume helfen bei nervöser Unruhe, leichten Einschlafstörungen und nervös bedingten Magen-Darm-Beschwerden. Außerdem wirken die Extrakte der Pflanze 'Passiflora incarnata' angstlösend. Anders als bei vielen Psychopharmaka komme es dabei nicht zugleich zu muskelentspannenden Effekten. Daher ist die Pflanze ein alltagstaugliches Beruhigungsmittel, das sich besonders tagsüber gut einsetzen lässt. Am wirksamsten sind Experten zufolge Extrakte aus den Blättern. Welche Inhaltsstoffe verantwortlich sind, ist bislang unklar. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/1338420-2217364-passionsblume-schoenes-beruhigungsmittel.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Passionsblume[/url]
  • Pfefferminze© Wirths PR
    Pfefferminze wird als Tee sehr geschätzt. Das aus den Blättern der Pflanze gewonnene ätherische Öl besteht bis zu 60 % aus Menthol, das nicht nur erfrischend sondern auch keimhemmend ist. Pfefferminze ist bekannt für ihre Galle bildenden und krampflösenden Eigenschaften und wird als Heilpflanze bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt. Die auch hierzulande wild wachsende Pfefferminze enthält deutlich weniger ätherische Öle als die sogenannte "echte" Pfefferminze. Sie wird kultiviert und ist eine Kreuzung aus verschiedenen wild vorkommenden Minzen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2187475-2217364-pfefferminze-schmeckt-und-heilt.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Pfefferminze[/url]
  • Rose© dpa
    Gartenliebhaber erfreut die Rose mit ihrer Vielfalt an Farben und Blütenformen. Darüber hinaus ist sie immer noch eine anerkannte Arzneipflanze - und das seit mehr als 2000 Jahren. Genutzt wurden und werden Arten wie die Essigrose (Rosa gallica), die hundertblättrige Rose (Rosa centifolia) oder die Hundsrose (Rosa canina). In der Phytotherapie werden die Blätter dieser Arten noch heute verwendet. Die Rosenblütenblätter werden heute bei leichten Entzündungen der Schleimhäute in Mund und Rachenraum angewendet. Die Früchte der Hundsrose, die sogenannten Hagebutten oder Hiefen werden zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen, grippalen Infekten und Fieber eingesetzt. Außerdem sollen sie zur «Stärkung des Magens» beitragen sowie bei Durchfall und Darmerkrankungen helfen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/893783-2217364-rosen-als-medizin-schoene-helfer-aus-der.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Rose[/url]
  • Rosmarin© Wirths PR
    Als Gewürz zählt Rosmarin zu den wichtigsten Mittelmeerkräutern. Er konserviert durch seine antibakteriellen Eigenschaften und fördert die Fettverdauung. Rosmarin passt ausgezeichnet zu deftigen Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten. Rosmarin ist äußerst vielfältig. Als Heilpflanze wird er wegen seiner belebenden Eigenschaften geschätzt. In Form eines Aufgusses kann Rosmarin den Kreislauf und einen zu niedrigen Blutdruck schnell in Schwung bringen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/1038895-2217364-rosmarin-kleine-blaetter-mit-starker-wir.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Rosmarin[/url]
  • Rotklee© Wirths PR
    Rotklee wächst vor allem auf Wiesen und Kleeäckern, wo er von Mai bis September blüht. Seine Wirkstoffe, die Isoflavone, Gerbstoffe und phenolische Substanzen stecken vor allem in den roten Blütenköpfchen. Rotklee hat besonders wirksame Phytoöstrogene, die eine ganz ähnliche Struktur wie die weiblichen Sexualhormone (Östrogene) aufweisen. Die Isoflavone unterstützen die hormonelle Balance in den Wechseljahren und wirken so den typischen Symptomen wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Herzklopfen entgegen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2294228-2217364-rotklee-unterstuetzt-die-wechseljahre.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Rotklee[/url]
  • Salbei© Wirths PR
    Salbei (lat. salvere = gesund sein) ist vor allem in Südeuropa hei-misch. Der Halbstrauch hat graugrüne, gekräuselte, ovale Blätter und blüht im Juni und Juli. Als Gewürz sollte man frische Blätter nehmen. Salbei passt in Salate, provenzalische Gemüsegerichte und Suppen. Fisch und Fleisch werden durch Salbei aromatischer und bekömmlicher. Als Heilpflanze hilft Salbei bei Entzündungen von Zahnfleisch, Mund- und Rachenraum und wirkt auch lindernd bei Ohrenschmerzen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/66623-2217364-salbeidiek%C3%B6niginunterdenheilpflanzen.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Salbei[/url]
  • Schafgarbe© Maksim/ Creative Commons
    Im Hoch- und Spätsommer ist die stattliche Schafgarbe überall an Feld- und Wegrändern oder in Gärten zu finden. Die moderne Pflanzenheilkunde verwendet das Kraut und die Blüten. Diese Pflanzenteile besitzen Gerbstoffe, Bitterstoffe und Mineralien, vor allem aber ätherisches Öl. Die Inhaltsstoffe wirken krampflösend und entzündungshemmend. Das ätherische Öl kann außerdem das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen, die Bitterstoffe fördern die Sekretion der Gallensäure und haben einen appetitanregenden Effekt. Es hilft vor allem bei Appetitlosigkeit und krampfartigen Beschwerden der Verdauungsorgane. Äußerlich werden sie bei Menstruationsstörungen und bei entzündlichen Erkrankungen der Schleimhäute und der Haut verwendet. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/931913-2217364-schafgarbe-medizin-vom-wegesrand.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Schafgarbe[/url]
  • Schlüsselblume© Mayer/dpa
    Die Hauptwirkstoffe der Wurzel und der grünen Pflanzenteile von der Schlüsselblume sind die Saponine, die sogenannten Seifenstoffe. Diese können zähen Bronchialschleim verflüssigen, erleichtern das Abhusten und befreien damit verengte Atemwege, auch bei Raucherhusten oder Altershusten. Außerdem wirken sie hemmend auf viele Bakterien, Viren und Pilze und tragen so zum Schutz vor Infekten bei und unterstützen das Immunsystem. Die Blüten mit Kelch werden wegen ihrer milden Wirkung und ihrer guten Verträglichkeit in der Kinderheilkunde bei Hustenerkrankungen angewandt. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/28820-2217364-schluesselblume-vertreibt-husten.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Schlüsselblume[/url]
  • Schöllkraut© Anke Hüper
    Schon bei den griechischen Ärzten galt das Schöllkraut als eine Arzneipflanze. Der gelbe Saft, der aus den Blättern, besonders aber aus dem Stängel austritt, erinnerte an die Gelbe Galle. Deshalb wurde die Pflanze bei Leber- und Gallenleiden eingesetzt. Auch in der modernen Phytotherapie wird das Schöllkraut bei gestörter Funktion der Gallenblase und der Gallenwege genutzt. Aber bei Entzündungen von Leber oder Galle darf es nicht angewendet werden. Schöllkraut wird auch «Warzenkraut» genannt, denn es ist auch ein altes Hausmittel gegen Warzen. Die innerliche Anwendung ist nur in Form von apothekenpflichtigen Fertigpräparaten sinnvoll, da die Wirkstoffe schnell verloren gehen. Grundsätzlich sollten Schöllkrautpräparate nicht länger als vier Wochen ohne Unterbrechung eingenommen werden. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/925716-2217364-schoellkraut-foerdert-den-gallenfluss.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Schöllkraut[/url]
  • Spitzwegerich© Hans Hillewaert/ Creative Commons
    Schleim- und Gerbstoffe im Spitzwegerichkraut machen die Heilpflanze zu einem geschätzten Mittel bei Erkältungen. Auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum oder Hautentzündungen wird sie gern benutzt. Gegenanzeigen und Nebenwirkungen seien nicht bekannt. Bei Erkältungen und Durchfall wird Spitzwegerich als Tee, Sirup oder Frischpflanzen-Presssaft eingenommen. Bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut hilft der Tee als Gurgellösung, bei Hämorrhoiden und Furunkeln als Waschung der betroffenen Hautstellen. Zur ersten Wundversorgung und bei Insektenstichen kommen Spitzwegerich-Blätter zerrieben oder gekaut direkt auf die Verletzung. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/918154-2217364-spitzwegerich-erste-hilfe-aus-der-natur.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Spitzwegerich[/url]
  • Süßholz© dpa
    Seit mindestens 3000 Jahren ist Süßholz (Glycyrrhiza) als Heilpflanze bekannt, seine Wirkung gegen zahlreiche Beschwerden wissenschaftlich belegt. Nachgewiesen sei die Wirkung der Süßholzwurzel- auch Hauptbestandteil von Lakritz- außer gegen Husten und Heiserkeit auch gegen Magengeschwüre. Süßholz ist eine bis zu einem Meter hohe Staude, die zu den Schmetterlingsblütlern gehört. Verwendet wird ausschließlich die getrocknete Wurzel. Sie habe mehr als 400 verschiedene Inhaltsstoffe, darunter das Glycyrrhizin, das fast 50 Mal so süß ist wie Rohrzucker. Der größte Teil der in Arznei-Tees und Lakritz verarbeiteten Wurzeln wird wild gesammelt. Die Pflanzen wachsen natürlich, ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel. Aber die große Nachfrage nach Süßholzwurzeln habe in einigen Regionen bereits zu einer Übernutzung geführt. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2194796-2217364-suessholz-raspeln-und-hustentee-draus-ma.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Süßholz[/url]
  • Tausendgüldenkraut© NHV Theophrastus/ dpa
    Die im Tausendgüldenkraut enthaltenen Bitterstoffe steigern den Speichelfluss sowie die Magen- und Darmbewegungen. Die Bauchspeicheldrüse schüttet vermehrt bitteren Gallensaft und Enzyme aus, der Speisebrei wird schneller zersetzt und die Fettverdauung verbessert. Das hilft auch der Leber. Indem dieses Organ angeregt wird, wirken die Bitterstoffe zugleich Antriebsschwäche, Erschöpfung, chronischer Müdigkeit und nervöser Unruhe entgegen. Die Bitterstoffe tragen außerdem zu einer besseren Aufnahme der Vitamine A, B 12, D und E sowie von Eisen aus dem Darm bei. Neben der Tinktur wird die Heilpflanze auch als Tee oder in Teemischungen verwendet. Wer äußerlich gegen unreine Haut vorgehen will, übergießt zwei Teelöffel Kraut mit einem Viertelliter kochendem Wasser. Dann wird die Mischung abgeseiht und das Tuch mit dem nicht zu heißen Sud auf die betreffende Hautstelle gelegt. Die Homöopathie schließlich nutzt das Tausendgüldenkraut bei Fieber- und Kopfschmerzen, außerdem bei Schlafstörungen, Durchfall und trockenen Ekzemen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/20370-2217364-tausendgueldenkraut-regt-die-verdauung-a.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Tausendgüldenkraut[/url]
  • Thymian© Wirths PR
    Thymian ist eines der typischen Gewürze mediterraner Küche. Es unterstützt die Verdauung fetter Speisen, passt gut zu Geflügel, Schalentieren, Wild, Lamm, Fisch, Gemüse, Suppen, Saucen, Kartoffeln und Ragouts. Als Heilkraut wird Thymian vor allem bei Bronchialbeschwerden eingesetzt. Seine reichlich enthaltenen ätherischen Öle, vor allem das Thymol, wirken in den Bronchien krampflösend. Deshalb gilt Thymian als eines der besten Mittel bei krampfartigem Husten, Keuchhusten, chronischer und akuter Bronchitis oder asthmatischen Anfällen. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/17266-2217364-thymianwirktgegenvirenundbakterien.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Thymian[/url]
  • Veilchen© NHV Theophrastus/ dpa
    Veilchensirup hilft bei Erkältung, Husten und sogar Keuchhusten, Veilchentee allein oder auch in Kombination mit anderen Heilkräutern bei Fieber, zum Gurgeln bei Halsentzündungen. Bei Augenentzündungen oder Hauterkrankungen helfen Umschläge. Salben mit Veilchenextrakten verringern Kopfschmerzen und Geschwüre und lösen Bindegewebsverhärtungen. Ins Ohr eingeträufelt, wirkt der Ölauszug Ohrentzündungen entgegen, eingerieben lindert er rheumatische Beschwerden. Veilchenwurzel, eine bekannte Zahnungshilfe für Babys, hat mit diesem Veilchen dagegen nichts zu tun. Dahinter verbirgt sich der Wurzelstock der Iris - die ebenfalls Lieferantin für das sogenannte Veilchenaroma ist. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/5195-2217364-veilchensaftlinderthalsschmerzen.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Veilchen[/url]
  • Weißdorn© Wirths PR
    Weißdorn ist die wichtigste Heilpflanze zur Stärkung und bei Beschwerden von Herz und Kreislauf. Für die Arzneimittel verwendet man Blätter und Blüten sowie die reifen roten Weißdornbeeren. Entscheidend für die Heilkraft des Weißdorns sind vor allem spezielle Flavonoide (z. B. Rutin, Hyperosid) sowie oligomere Procyanidine. Durch seine gefäßerweiternden Eigenschaften erleichtert Weißdorn dem belasteten Herzen die Arbeit und hat einen positiven Einfluss auf Blutdruck und Kreislauf. [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/486384-2217364-weissdorn-macht-das-herz-stark.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Weißdorn[/url]
  • Zimt© Wirths PR
    Zimt ist weltweit eines der beliebtesten Gewürze. Hierzulande gibt er Weihnachtsgebäck die typische Note, im Orient werden auch deftige Speisen mit Zimt verfeinert. Über den Leber schädigenden Inhaltsstoff Cumarin wurde in den letzten Jahren viel berichtet. Aber: In bedenklichen Mengen findet sich Cumarin nur in dem aus China oder Indonesien stammenden „Cassia-Zimt“. Als unbedenklich gilt hingegen der hochwertige und etwas teurere „Ceylon-Zimt“ aus Sri Lanka. Zimt hat eine Insulin senkende Wirkung und dient daher als wichtiges Lebensmittel für Diabetiker. Quelle: Wirths PR [url url=http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/naturheilkunde/2293948-2217364-zimt-ideales-gewuerz-fuer-diabetiker.html target=_blank] Mehr zur Heilpflanze Zimt[/url]