Rosmarin: Kleine Blätter mit starker Wirkung

Rosmarin: Kleine Blätter mit starker Wirkung

Gewürz, Tee oder Badezusatz: Auch als Heilkraut ist Rosmarin ein Alleskönner.

Rosmarin

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Rosmarin ist nicht nur ein beliebtes Küchenkraut, sondern auch ein vielseitiges Heilkraut.

Der Rosmarinstrauch ist eine sehr mild wirkende Arzneipflanze mit einem großen Anwendungsspektrum. Die Blätter enthalten ätherisches Öl und haben eine schwach bakterien- und virenhemmende Wirkung sowie einen krampflösenden Effekt.

Innerliche Anwendung:

Die enthaltenen Bitterstoffe regen den Appetit und die Magensaftsekretion an, zudem wird ein leichter Einfluss auf die Bildung des Gallensaftes angenommen. Das Öl hat zusätzlich eine anregende Wirkung auf das zentrale Nervensystem und besitzt eine leicht durchblutungsfördernde Wirkung.

Bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl oder Blähungen helfen Rosmarinblätter oder Rosmarinöl. Auch leichte Magen- und Darmkrämpfe oder Gallenstörungen lassen sich damit behandeln. Pro Tag sollten vier bis sechs Gramm Blätter als Tee oder 10 bis 20 Tropfen Öl eingenommen werden.

Äußerliche Anwendung:

Äußerlich wird Rosmarin angewendet, um Muskel- und Gelenkrheuma sowie Kreislaufbeschwerden bei niedrigem Blutdruck unterstützend zu behandeln. Dafür empfiehlt sich ein 20- bis 30-minütiges Bad: Dafür werden 10 bis 15 Tropfen Öl mit einem Becher Sahne gemischt und in das 38 Grad warme Wasser gegeben.

Auch bei Erschöpfungszuständen und zur unterstützenden Therapie von Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen habe sich die Heilpflanze bewährt. Und bei schlecht heilenden Wunden und Ekzemen kann sie in Umschlägen genutzt werden.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. Dezember 2011 15:57 Uhr