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Winterkälte: Mit sanfter Medizin dem Frost trotzen

Kälteschmerzen, Winterdepri, Frösteln: Mit Heilpflanzen und Ölen wird es im Innern wieder warm.
Erkältung grippe winter
Den Winter lieben lernen: Wenn es im Innern warm bleibt. © DAK

Die meisten Menschen leiden im Winter nicht nur körperlich unter der Kälte. Die dunkle Jahreszeit fördert bei vielen zudem depressive Verstimmungen. Heilkräuter und -öle können helfen, denn viele Heilpflanzen enthalten ätherische Öle, die sich positiv auf die Seele auswirken.

Ätherische Öle sind gut für die Seele

Lavendel steht an erster Stelle. Sein Öl regt den Kreislauf an, sein Geruch impliziert das Gefühl von Urlaub und Wärme und lässt sich daher ganz gezielt in der dunklen Jahreszeit einsetzen. Rosmarin klärt den Geist und vermittelt ebenfalls Wärme. Generell stimmungsaufhellend wirkt Geranium. Melisse als Tee genossen empfiehlt sich als ausgleichende Pflanze: Sie wirkt anregend für diejenigen, die zu wenig Power haben, und beruhigend auf nervöse Menschen.

Bitterstoffe regen die Leber an

Etliche Heilpflanzen enthalten Bitterstoffe, die stimmungsaufhellend und klärend wirken, sie regen die Leber an. Denn bei vielen Verstimmungen ist die Leber betroffen, die als Organ der Lebenskraft gilt. Besonders viele Bitterstoffen stecken in Wermut und Tausendgüldenkraut.

Farbe Gelb hellt die Stimmung auf

Die sonnige Farbe Gelb gilt als Stimmungsaufheller schlechthin. So hilft es im Winter manchmal schon, eine Postkarte mit gelb-orangen Ringelblumen aufzustellen und sich an deren Anblick zu erfreuen.

Ringelblumen als Tinktur oder Öl

Auch als Tinktur oder Öl zum Einreiben lässt sich die Heilpflanze nutzen. Stimmungsaufhellend wirken Ringelblumen außerdem als Tee. Allerdings sollte man sie nicht allein verwenden, sondern als Zugabe zum Melissentee. Viel Sonne gespeichert ist außerdem in Holunderbeeren oder Hagebutten - beide sind reich an Vitamin C.

Wärme durch Ingwer

Wie viele andere weihnachtliche Gewürze auch vermittelt der wärmende Ingwer ein Gefühl von Gemütlichkeit. Er lässt sich als Gewürz am Essen nutzen oder für Tee. Dazu wird ein Viertelliter kochendes Wasser über zwei Scheiben frisch geschälte Ingwerwurzel gegossen. Nach dem Ziehen kann mit Honig oder Kandis gesüßt werden.

Johanniskrautöl gegen Kälteschmerzen

Kopf- oder Gesichtsschmerzen durch Kälte und Zugluft lassen sich mit rotem Johanniskrautöl lindern. Dazu wird das sogenannte Rotöl großzügig in die schmerzenden Haut- und Muskelbereiche einmassiert - am besten in das ganze Gesicht samt Nacken. Anschließend richtet der Betroffene warme Luft aus dem Haartrockner auf die schmerzenden Stellen. Das auf diese Weise erwärmte Öl und die warme Haut beruhigen die Nervenschmerzen. Wer den Effekt verstärken möchte, legt sich anschließend «warm verpackt» ins Bett.

Licht und Vitamin D gegen Rheumatoide Arthritis

Patienten mit Rheumatoider Arthritis haben in den trüben Wintermonaten schnell zu wenig Vitamin D im Körper. Damit steigt ihr Risiko für Knochen-, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Gelenkschmerzen.

Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Um einen Mangel zu vermeiden, sollten Patienten ausreichend oft ans Tageslicht gehen, denn Vitamin D wird zu 80 bis 90 Prozent mit Hilfe der UV-Strahlen der Sonne in der Haut gebildet. Eventuell ist auch eine vom Arzt verordnete Vitamin-D- Nahrungsergänzung nötig.

Vorgeschriebene Dosis nicht überschreiten

Vitamin D verbessert unter anderem die Fließeigenschaften des Blutes, hilft dem Körper, Kalzium aus dem Darm aufzunehmen und ist entscheidend für die Kräftigung von Knochen und Muskeln. Allerdings darf die verschriebene Dosis Vitamin D nicht überschritten werden - eine hohe Überdosierung kann negative Folgen haben.

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Quelle: kra/dpa
Aktualisierung: Freitag, 18. August 2017 11:15 Uhr

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(Bilder: dpa; Techniker Krankenkasse; www.filastockphoto.com/ www.pixelio.de; Klicker/pixelio.de)