Impfung gegen Influenza: Wie sinnvoll ist die Grippe-Impfung?

Impfung gegen Influenza: Wie sinnvoll ist die Grippe-Impfung?

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Impfung gegen saisonale Influenza.

Impfung

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Auch 2010 drohen Infektionen mit dem Erreger der Schweinegrippe.

Das Berliner Robert-Koch-Institut rät, sich gegen saisonale Grippe impfen zu lassen- das ist grundsätzlich richtig. Aber: Wer sich impfen lässt, ist dadurch nicht immun gegen einen lästigen Schnupfen oder einen Husten. Man sollte von der Grippeimpfung keine Wunderdinge erwarten.

Wie lange hält die Grippeimpfung?

Die Dauer des Impfschutzes gegen die saisonale Influenza beträgt zwischen 6 -12 Monate. Ein etwas früherer Impftermin bietet somit einen ausreichenden Schutz für die gesamte Influenzasaison. Die Grippeimpfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden.

Wann wirkt die Grippeimpfung?

Der Schutz einer Grippeimpfung baut sich innerhalb von 10 bis 14 Tagen nach der Impfung auf.

Ist man nach der Grippeimpfung immun gegen Erkältungen?

Die Grippeimpfung kurbelt die körpereigene Abwehr an und aktiviert das Immunsystem noch viele Wochen nach der Impfung. So können auch andere Viren leichter bekämpft werden. Aber grundsätzlich schützt die Impfung nur gegen den Grippeerreger. Sie schützt nicht gegen die Erreger von einfachen Erkältungskrankheiten.

Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Besonders ältere Personen ab 60 Jahre und chronisch Kranke sollten sich impfen lassen, denn sie haben ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Verläufe durch eine saisonale Influenza. Auch für medizinisches Personal ist es wichtig jährlich durch eine Impfung gegen die saisonale Influenza geschützt zu sein, da es nicht nur selbst erkranken sondern die Grippe auch auf vorerkrankte und damit besonders anfällige Personen übertragen kann.
Achtung: Personen, bei denen eine Allergie gegenüber Hühnereiweiß bekannt ist, sollten nicht geimpft werden.

Welche Nebenwirkungen kann eine Grippeimpfung haben?

Allergische Reaktionen gegen eine Grippeimpfung sind extrem selten. Lokale Reaktionen, wie Schmerz, Rötung und Schwellung rund um die Injektionsstelle, sind die häufigsten Nebenwirkungen von Impfungen. Klinisch relevante Reaktionen treten in weniger als 10 Prozent der Impflinge auf; in der Regel verschwinden sie innerhalb von wenigen Tagen. Systemische Reaktionen wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen treten in einer nur sehr kleinen Zahl von Impflingen auf.

Wann sollte man sich gegen Grippe impfen lassen?

Bester Termin für die Grippeimpfung: September oder Oktober, also vor Beginn der Erkältungszeit. Denn, wen es schon erwischt hat, der muss warten bis er wieder fit wird. Die Kosten für die Grippeimpfung tragen die Krankenkassen.

Warum ist eine Grippeimpfung so wichtig?

Laut Schätzungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut sterben jedes Jahr rund 15.000 Menschen an der Grippe. Dennoch verharmlosen viele die Krankheit als banale Erkältung. Rund 25 Prozent der Bevölkerung lässt sich jährlich gegen Grippe impfen.
Symbolbild Influenza Schnupfen
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Quelle: kra/Robert Koch Institut/DAK/TK

| Aktualisierung: Dienstag, 20. September 2016 12:44 Uhr

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