Erste Hilfe bei Erkältung

Erste Hilfe bei Erkältung

Mit diesen Tipps kommen Sie bei einer Erkältung schnell wieder auf die Beine.

  • Dampfbad© DAK/ Hanuschke+Schneider
    Geht schnell und hilft ohne Nebenwirkungen: Ein Dampfbad zum Inhalieren.
  • Warm halten, ausruhen, schlafen© Techniker Krankenkasse
    Wichtig bei einer Erkältung ist , dass der Körper und insbesondere die Füße warm gehalten werden. Sonst kühlen die Schleimhäute der oberen Atemwege zu sehr ab. Das kann zur Folge haben, daß sie schlechter durchblutet und die Abwehr gegen Schnupfenviren wieder aktiviert werden. Um das Husten zu erleichtern, läßt sich die Schleimproduktion in den Lungen anregen. Hierzu eignet sich Holunderblütentee. Lindenblütentee wirkt schweißtreibend. Mehr dazu: Hausmittel bei Erkältungen: Was hilft gegen Husten und Schnupfen?
  • Fieber bei einer Erkältung nicht sofort senken!© dpa
    Fieber wird in den meisten Fällen durch eine Infektion mit Bakterien oder Viren ausgelöst. Die Normaltemperatur eines Menschen beträgt bis 37 Grad. Hält das Fieber über drei Tage an und treten Begleiterscheinungen, wie starke Kopfschmerzen oder eine starke Erschöpfung auf, ist ein Besuch beim Arzt unvermeidlich. Leichtes Fieber sollte nicht gleich mit Zäpfchen oder Tabletten behandelt werden. Kalte Wadenwickel, die zwei bis dreimal alle fünf bis zehn Minuten erneuert werden sollten, können das Fieber senken. Mehr zu Wickeln bei Erkältungen: Wickel bei Erkältungen: Wie sie gemacht werden und wann besser nicht
  • Fußbad: Erst warm, dann kalt© dpa
    Eine heraufziehende Erkältung lässt sich oft mit Hausmitteln eindämmen. Bei einer so unkomplizierten Erkrankung sollte man nicht vorschnell zu Medikamenten greifen, sondern zuerst versuchen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken. Infrage kommt zum Beispiel ein Fußbad. Benötigt werden dafür zwei Fußwannen oder -schüsseln. Zuerst werden die Füße etwa 8 bis 12 Minuten lang in einer Wanne mit 39 Grad heißem Wasser gebadet. Danach werden die Füße einige Sekunden lang in kaltes Wasser getaucht. Anschließend trocknet man die Haut gut ab, zieht Wollsocken an und legt sich für 20 Minuten ins warme Bett. Mehr zu Fußbädern: Fußbad: Wellness von unten
  • Fieber: Viel trinken!© dpa
    Bei Fieber verliert der Körper durch vermehrtes Schwitzen Flüssigkeit. Wer erkältet ist, sollte deshalb viel trinken, damit die Schleimhäute stets feucht bleiben und Sekret sich nicht verfestigt. Zwei Liter Wasser, Kräutertee und Brühe am Tag sind die Mindestmenge. Tees aus Kamille, Pfefferminze, Linden- oder Holunderblüten sollen den Heilungsverlauf positiv beeinflussen. Je nach Geschmack einen Viertelliter kochendes Wasser auf einen Teelöffel oder einen Esslöffel der getrockneten Blätter bzw. Blüten gießen. Mehr dazu: Erkältungen mit Kräutertees lindern
  • Schnupfen: Inhalieren macht die Nebenhöhlen frei© Techniker Krankenkasse
    Das Dampfbad ist ein bewährtes Hausmittel, das die Entzündung der Nasenschleimhäute lindert, sie abschwellen lässt und das Sekret in den Nasennebenhöhlen verflüssigt. So geht es: Eine Handvoll Kamillenblüten in anderthalb bis zwei Liter kochendes Wasser geben und eine Viertelstunde lang ziehen lassen. Dann das Gesicht 10–12 Minuten über die dampfende Schüssel halten und den Kopf dabei mit einem Handtuch bedecken. Mehr dazu: Inhalieren bei Erkältung: Wie man es richtig macht
  • Heiße Hühnersuppe© Svenja98 - Fotolia.com
    Klassiker ist nach wie vor die Hühnersuppe. Selbst gemacht mit Mohrrüben, Petersilie und Zwiebeln, stärkt sie das Immunsystem. Mehr zur Stärkung des Immunsystems: Abhärten: Warum es das Immunsystem stärkt
  • Husten mit Kräutern lindern© dpa
    Gegen Husten gibt es mehrere Heilkräuter: Thymian, Eibisch oder Sonnentau. Diese Heilkräuter gibt es auch in Form von Halstabletten, in fertigen Hustensäften oder Hustentees. Auch ätherische Öle zum Einreiben, Inhalieren oder als Badezusatz lindern den Husten. Starker Husten, der länger als eine Woche anhält, gehört immer in ärztliche Hand!
  • Hustensaft selbst machen© dpa
    Hausgemachter Hustensaft aus Zitronen oder Rettich enthält keine Zusatzstoffe und eignet sich auch gut für Kinder. So geht es: Zitronenscheiben mit Zucker bestreuen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen hat sich ein vitaminhaltiger Sirup gebildet, von dem man täglich drei Esslöffel einnimmt. Auch Rettich eignet sich als Hustenstiller: Dazu wird das Gemüse halbiert, aushöhlt und mit Kandis gefüllt. Über Nacht "schmilzt" der Zucker und bindet Flüssigkeit aus dem Rettich, die man durch ein Loch abfließen lässt. Die Säfte sollten so oft wie möglich frisch angesetzt und im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Halsschmerzen: Gurgeln mit Salzwasser© dpa
    Um den Hals zu schonen, ist es besser, während einer Erkältung auf eiskalte Getränke und scharfe Speisen zu verzichten. Gleichmäßige Wärme tut dem Hals jetzt gut. Außerdem hilft gegen Hals- und Rachenentzündungen Salbei-, Kamille-, Thymian- und Blutwurztee. Als Hausmittel bewährt hat sich auch Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser. Dafür 1/4 Teelöffel Salz in warmen Wasser auflösen und damit Gurgeln. Auch Kamillen- und Salbeitee eignen sich gut. Sollte sich die Halsentzündung zu einer eitrigen Gaumenmandelentzündung (Angina), mit hohem Fieber und starken Schluckbeschwerden ausweiten, muß der Arzt die Entzündung mit Antibiotika behandeln. Mehr zu Halsschmerzen: Veilchensaft lindert Halsschmerzen
  • Für frische Luft sorgen© dpa
    Bei einer Erkältung ist frische und feuchte Luft von draußen sehr wichtig. Sie enthält frischen Sauerstoff und ist nicht so trocken wie Heizungsluft, die die Schleimhäute anfällig macht. Am besten drei- bis viermal am Tag eine Viertelstunde lang lüften. Dabei das Fenster weit öffnen, so dass es Durchzug gibt. Abends vor dem Schlafengehen sollte im Schlafzimmer noch einmal eine halbe Stunde gelüftet werden.
  • Viel Schlaf© soschoenbistdu - Fotolia.com
    Ruhe ist das beste Heilmittel bei Erkältungen. Für diejenigen, die noch arbeiten können, gilt: so früh wie möglich ins Bett und möglichst alle Anstrengungen vermeiden. Bei schwereren Fällen kann es sinnvoll sein, die Erkältung einen oder zwei Tage im Bett auszukurieren. Dabei beachten: Alkohol schadet jetzt besonders. Er fördert nur vermeintlich den Schlaf, denn der Körper wird durch den Abbau des Giftes belastet und kann sich den Erkältungserregern nicht mit ganzer Kraft entgegensetzen.

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