Iritis: Regenbogenhautentzündung verändert die Iris

Iritis: Regenbogenhautentzündung verändert die Iris

Die Farbe der Iris ist leicht verändert und die Pupillen reagieren nur träge auf Licht- die Iritis ist selten und oft eine Begleiterscheinung anderer Erkrankungen.

Eine isolierte Regenbogenhautentzündung (Iritis) ist recht selten, meist sind der Glaskörper und der Ziliarkörper, an dem die Linse aufgehängt ist, auch betroffen. Man spricht dann von einer Iridozyklitis. Die Betroffenen leiden unter Augenschmerzen, sind lichtscheu und sehen schlechter als sonst. Die Farbe der Iris ist meist verändert und die Pupillen reagieren nur träge auf Licht.

Ursachen einer Iritis

Eine Iritis kann infektionsbedingt sein. Nach Infektionen mit Borrelien (Übertragung durch Zecken) oder Chlamydien kommt es oft zu dieser immunologischen Entzündung der Regenbogenhaut. Auch Verletzungen des Auges können eine Iritis hervorrufen.
Überhaupt ist die Iridozyklitis häufig eine Begleiterscheinung und ein Symptom anderer Erkrankungen, an denen Reaktionen des Immunsystems ursächlich beteiligt sind. Dazu gehört zum Beispiel die chronische Polyarthritis, im Volksmund bekannt als Rheuma, und die Sarkoidose.

Behandlung einer Iridozyklitis

Stellt der Augenarzt eine Iridozyklitis fest, sollten die Ursachen unbedingt durch einen Internisten abgeklärt werden. Bei der Therapie stellt man die Iris mit pupillenerweiternden Medikamenten ruhig, damit sie sich erholen kann. Entzündungshemmende Mittel und bei bakteriellen Infektionen Antibiotika ergänzen die Behandlung.

Quelle: Techniker Krankenkasse

| Aktualisierung: Donnerstag, 19. Januar 2012 18:22 Uhr