Latexallergie: Wenn der Handschuh juckt

Latexallergie: Wenn der Handschuh juckt

Rund zwei Millionen Bundesbürger leiden an der Latex Allergie, die juckende Hände oder Hautausschlag verursachen kann. Betroffene, die im Medizinbereich tätig sind, müssen meist ihren Arbeitsplatz wechseln.

gummihandschuhe

© DAK

Juckende Quaddeln an den Händen, eine laufende Nase oder Hustenreiz können die Folge einer Latexallergie sein.

Wenn die Hände jucken oder Hautausschlag auftritt, ist dies möglicherweise der Hinweis auf ein Latex-Allergie. Experten schätzen, dass rund zwei Millionen Bundesbürger an dieser Krankheit leiden. Besonders häufig sind Krankenschwestern, Laborangestellte und Ärzte davon betroffen, die bei ihrer Arbeit Schutzhandschuhe tragen müssen. In den meisten Fällen sind Menschen betroffen, bei denen bereits eine andere Allergie wie zum Beispiel Heuschnupfen, Neurodermitis oder allergisches Asthma besteht.

Was ist Latex?

Latex wird aus dem Kautschukbaum gewonnen. Sein milchiger Saft enhält gummiähnliche Substanzen und über 240 verschiedene Eiweiße, die beim Menschen eine allergische Reaktion auslösen können.
Arbeiten am Laptop
© Drobot Dean - stock.adobe.com

Berlin-Mail für Individualisten

Zeig, dass Du Berliner bist und sichere Dir Deinen.Namen@Berlin.de als E-Mail-Adresse. Die sichere und zuverlässige Berlin-Mail bietet alles, was Du für den Alltag im Internet brauchst. mehr

Behandlung einer Latexallergie

Wer an einer Latex-Allergie leidet, sollte den direkten Hautkontakt zu latexhaltigen Materialien meiden, um damit allergische Reaktionen wie Hautausschlag zu verhindern. Bei Patienten, die besonders schwere Symptome haben, kann außerdem eine Akuttherapie mit Cortison und einem Antihistaminikum notwendig sein.

Latexallergie vorbeugen

Betroffene sollten unter die Latexprodukten Plastik- oder Baumwollhandschuhe ziehen oder latexfreie Handschuhe benutzen. Menschen, deren Atemwege durch eine Latex-Allergie belastet sind, sollten Räume meiden, in denen Latexhandschuhe häufig an- und ausgezogen werden. Für Krankenschwestern und Ärzte beispielsweise kann das sogar bedeuten, dass sie ihren Arbeitsplatz wechseln müssen.

Quelle: Techniker Krankenkasse

| Aktualisierung: Dienstag, 17. Januar 2012 14:23 Uhr

Thema Allergien