10 Tipps bei Heuschnupfen

10 Tipps bei Heuschnupfen

Die durch die Luft fliegenden Pollen von Bäumen, Büschen und Gräsern lösen bei Pollen-Allergikern Reaktionen wie Niesen, tränendende Augen, Atembeschwerden oder Hautreaktionen aus. Den Pollen kann man draußen nicht aus dem Weg gehen. Aber in der Wohnung lassen sich die Beschwerden mit ein paar einfachen Regeln deutlich lindern.

  • 1. Tipp: Nehmen Sie die Allergie nicht auf die leichte Schulter!© aboutpixel
    Bei 30 Prozent der Pollenallergiker wandern die Beschwerden "eine Etage tiefer". Sie entwickeln im Laufe der Jahre chronisches Asthma. Lassen Sie Ihre Allergie deshalb vom Arzt bestimmen und besprechen Sie mögliche Therapien.
  • 2. Tipp: Richtig lüften!© Frank-Müller/ www.pixelio.de
    In der Innenstadt lüftet man zwischen 6 und 8 Uhr. Dann herrscht die geringste Pollenkonzentration in der Luft. Auf dem Land ist die beste Zeit zwischen 20 und 24 Uhr. Bei starkem Wind fliegen Pollen rund um die Uhr. Dann auf das Lüften verzichten.
  • 3. Tipp: Keine Pollen im Schlafzimmer!© DAK
    Halten Sie ihr Schlafzimmer möglichst frei von Pollen. Ihre Kleidung ist voll davon. Ziehen Sie sich deshalb nicht im Schlafzimmer aus. Funktionieren Sie z.B. ihr Badezimmer zum Ankleideraum um. Und bitten Sie Ihren Partner, es Ihnen gleich zu tun.
  • 4. Tipp: Abends duschen und Haare waschen!© Rainer Sturm/ www.pixelio.de.
    Allergiker sollten am besten abends duschen und die Haare waschen. Sonst fallen nachts die Pollen aufs Kopfkissen und werden eingeatmet.
  • 5. Tipp: Nutzen Sie den Regen!© Albrecht-E.-Arnold/ www.pixelio.de.
    Der Regen spült die Pollen aus der Luft, vorausgesetzt es regnet länger als 15 Minuten. Nutzen Sie die Zeit danach für einen ausgiebigen Spaziergang.
  • 6. Tipp: Vorsicht vor Kreuzallergien!© Jennifer Höck/ www.pixelio.de
    Wer z.B. auf Birke und Haselnuss allergisch reagiert, verträgt in dieser Zeit oft auch keine Möhren, Äpfel oder Nüsse. Gräserpollen-Allergiker reagieren zudem auf Paprika und Petersilie. Tipp: Erhitzen oder Einfrieren zerstört die Allergene.
  • 7. Tipp: Nicht draußen trainieren!© Techniker Krankenkasse
    Schwere körperliche Anstrengungen im Freien sind in der Zeit des Heuschnupfens tabu. Sie atmen sonst zu viele Allergene ein und riskieren Atemnot und heftige allergische Reaktionen. Gehen Sie lieber in ein Fitness-Studio oder Hallenbad.
  • 8. Tipp: Reisen Sie den Pollen davon!© Fabian Voswinkel/ www.pixelio.de
    Verreisen Sie, wenn die Pollen fliegen. Im Gebirge oberhalb von 2000m ist die Luft fast pollenfrei. Auch die Luft am Meer oder in der Wüste ist pollenarm. Und im Süden ist der Pollenflug oft schon vorbei, wenn es in Berlin losgeht.
  • 9. Tipp: Rechtzeitig Medikamente einnehmen!© Regina-Kaute/ www.pixelio.de
    Antihistamina lindern die Symptome der Allergie wie Augenbrennen, Nasenfluss und Atembeschwerden. Am besten nehmen Sie die Medikamente schon vorbeugend, kurz bevor die Pollen zu fliegen beginnen, auf die Sie allergisch reagieren.
  • 10. Tipp: Immuntherapie kann helfen!© Techniker Krankenkasse
    Eine nachweislich erfolgreiche Behandlung ist die "Spezifische Immuntherapie". Innerhalb von drei Jahren spritzt der Arzt Allergene bis die unerwünschte Reaktion auf die Allergene ausbleibt.
  • Pollenkalender© DAK
    Am Pollenkalender können Allergiker erkennen, wann "ihre" Blütenpollen am stärksten fliegen. Durch den Klimawandel und die wärmeren Winter in unseren Breitengraden beginnt die Blüte allerdings immer früher - und dauert auch länger.