Rauchen: So klappt es mit dem Aufhören

Rauchen: So klappt es mit dem Aufhören

Dass Rauchen die Lebenszeit verkürzen kann, ist mittlerweile jedem bewusst. Für Gewohnheitsraucher zählt das Abgwöhnen dieser Droge dennoch zu den größten Herausforderungen, die nur selten gemeistert werden kann. Ob das Aufhören klappt, hängt vor allem davon ab, wie der Weg zur letzten Zigarette angegangen wird. Gesundheitsexperten haben für ausstiegswillige Raucher diese Tipps parat.

  • Rauchen: Tipps zum Abgewöhnen© mapoli-photo/ www.fotolia.de
    Wer das Rauchen sein lässt, macht einen Schritt in die gesündere Richtung.
  • Rauchstopp systematisch angehen© dpa
    Um dauerhaft von der Kippe loszukommen, sollte man den Ausstieg systematisch angehen statt einen radikalen Rauchstopp zu versuchen. Ausstiegswillige sollten ihr soziales Umfeld in das Vorhaben einbeziehen: Auch die Bezugspersonen müssen es wissen und sollten das Vorhaben unterstützen. Denn wissen Verwandte und Freunde Bescheid, werden sie dem Raucher eher keine Zigarette mehr anbieten.
  • Ausstiegstermin setzen© dpa
    Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, setzt man sich einen Ausstiegstermin. Die letzten Tage als Raucher kann man schon mal ohne Zigaretten aus dem Haus gehen. Hilfreich, weil abschreckend: In einem Glas ein «Kippenmuseum» mit den zuletzt gerauchten Kippen anlegen! Am Vorabend des letzten Rauchertags werden dann Rauchutensilien wie Zigaretten, Aschenbecher und Feuerzeug entsorgt.
  • Bisherige Gewohnheiten überdenken© dpa
    In der Abgewöhnungsphase kann es helfen, auf übliche Kneipenbesuche zu verzichten. So wird man in der Gemeinschaft mit aktiven Rauchern nicht doch wieder zu einer Zigarette verleitet. Auch mit dem Alkohol sollten Aussteiger zunächst vorsichtig sein. Er weicht das Durchhaltevermögen auf. Und nicht zuletzt sollten Ausstiegswillige sich vorher überlegen, wie sie mit Rückschlägen umgehen. So muss eine einzige Zigarette nicht zwangsläufig das Aus der Bemühungen bedeuten.
  • Kleidung waschen© dpa
    Nach dem Rauchstopp merkt man bald, wie sehr Kleidungsstücke nach Rauch stinken können. Deshalb: Nach dem Ausstieg alle Kleidungsstücke waschen, um den Geruch von Rauch loszuwerden und die neue "Reinheit" zelebrieren.
  • Alternativen zum Rauchen suchen© dpa
    Wer für sich typische Rauchsituationen ausgemacht hat, sucht sich Alternativen zum Griff zur Zigarette. Die Zigarette zum Kaffee lässt sich vermeiden, indem man vorerst auf Tee umsteigt. Und wer sich immer gleich nach dem Aufstehen eine Kippe angesteckt hat, lässt die Zigaretten vom Nachttisch verschwinden und stellt dafür dort ein Glas Wasser hin.
  • Sich nach dem Ausstieg fit halten© dpa
    Körperliche Fitness durch Spaziergänge, Joggen, Radfahren oder Schwimmen, kann das Durchhalten nach dem Ausstieg fördern. Wer sich körperlich fit und gesund fühlt, hat demnach weniger das Bedürfnis, zu rauchen.
  • Sich einer Gesprächsgruppe anschließen© dpa
    Wer ernsthaft mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte sich einer Gesprächsgruppe im Rahmen eines professionellen Entwöhnungsprogramms anschließen. Angeboten werden sie etwa von Krankenkassen oder Volkshochschulen. Das werde als beste Methode angesehen, weil sich dort Betroffene mit anderen mit ihrer Sucht auseinandersetzen.
  • Wenn es ganz schlimm kommt: Ersatz-Medikamente nehmen© dpa
    In manchen Fällen kann die Medikamentengabe den Rauchausstieg unterstützen. Sinnvoll ist der Einsatz von Nikotinpflaster oder-kaugummi. Eine Nikotinersatz-Therapie macht den Ausstieg einfacher, von dem Stoff loszukommen.