Kürbis: Der Gemüse-Gigant

Kürbis: Der Gemüse-Gigant

Was das farben- und formenfrohe Riesending aus dem Garten so einzigartig macht plus Tipps für Auswahl und Zubereitung.

  • Der Gigant unter den Gemüsen© dpa
    Kürbisse entwickeln die größten Früchte der Erde. Sie bringen es auf 50 Kilo und mehr, Rekordexemplare in den USA auf sensationelle 1000 Pfund, während der kleinste Kürbis, ein Zierkürbis der Sorte "Spinning Gourd", kaum größer als ein Euro ist.
  • Hokkaido-Kürbisse© dpa
    Kürbisse machen gute Laune: Ihre runde Form und vor allem die Vielfalt an Größen und Farben sind für eine Gemüsesorte einzigartig.
  • Ein Altbekannter aus der Neuen Welt© dpa
    Der Kürbis als eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde ernährt den Menschen schon seit Jahrtausenden. Prähistorische Funde von Kürbissamen lassen sich sogar auf die Zeit um 10.000 vor Christus zurückdatieren.
  • Anbaugebiete© dpa
    Wichtigste Anbaugebiete für Kürbisse sind Süd- und Mittelamerika sowie der Süden Nordamerikas, dazu Japan und Australien. In Europa zählen vor allem Spanien und Italien, aber auch Österreich, Ungarn und Rumänien zu den bedeutendsten Anbauländern.
  • Vielfältig wie kein anderes Gemüse© dpa
    Weltweit werden ca. 100 Kürbisarten mit ca. 1000 Sorten beschrieben. Zu welcher Kürbisart eine Kürbissorte gehört, ist nur von Fachleuten nachvollziehbar. So hat sich die Einteilung nach Speisekürbissen, Ölkürbissen und Zierkürbissen durchgesetzt.
  • Der Speisekürbis© dpa
    Der Speisekürbis eignet sich für die Verwendung in der Küche, unter anderem zum Einkochen. Zu den Speisekürbissen zählen unter anderem die aus Japan stammenden Hokkaidokürbisse, Zucchini, Moschuskürbisse, Bischhofsmütze und Mini-Patisson.
  • Schmackhaft und vitaminreich© dpa
    Kürbisfleisch (hier: Spaghettikürbis) besteht zu 90 % aus Wasser, der Anteil an Ballaststoffen liegt bei ca. 2,5 %. Stark enthalten sind Carotinoiden sowie die Vitamine B, C und E. Unter den Mineralien sticht Kalium hervor, das den Flüssigkeitshaushalt des Körpers regelt.
  • Wie man den Kürbis "schlachtet"© dpa
    Legen Sie den Kürbis 30 bis 40 Min. bei ca. 150°C in den Ofen und lassen ihn dann abkühlen. Danach kann man ihn leicht schneiden und verarbeiten. Oder: Sie lassen ihn aus 1m Höhe auf den Boden fallen. Er bekommt einen Riss und lässt sich so öffnen.
  • Kürbis in der Küche© dpa
    In der Küche ist der Kürbis ein "Tausendsassa", der sich auch als Zutat für Suppen, Salate oder Soßen verwenden lässt. Mit Gewürzen ins Pikante verwandelt, oder mit Beigaben wie Obst, Zucker und Likör als Süßspeise sind viele Varianten möglich. Hier zu sehen: Pfannengemüse mit Kürbis, Möhren und Pastinaken.
  • Zierkürbisse© dpa
    Der Zierkürbis ist hauptsächlich wegen seines attraktiven Aussehens und seiner sehr langen Haltbarkeit geschätzt. Sein Fleisch ist allerdings besonders reich an dem giftigen Bitterstoff Cucurbitacin und deswegen nicht zum Verzehr geeignet.
  • Kürbisse sind Kult© dpa
    Der Brauch, zu Halloween Gesichter in Kürbisse zu schnitzen, stammt - wie Halloween selbst - aus Irland. Die unheimlichen Kürbisse sollten böse Geister abschrecken. Iren brachten diese Tradition nach Amerika, wo das Fest nicht mehr wegzudenken ist.
  • Zierkürbisse als Vasen© dpa
    Gruß aus dem Garten: Ausgehöhlte Zierkürbisse schmücken die Fensterbank auch als Blumenvasen.
  • Kürbis als Medizin© knipseline/ www.pixelio.de
    Kürbis enthält in Fleisch und in den Samen medizinisch verwendbare Sekundärstoffe- die Phytosterine. Diese pflanzlichen Hormone zeigen deutliche Wirkung beim Einsatz gegen Blasen- und Prostataprobleme.
  • Kürbis als Medizin© dpa
    Kürbis (hier: Patidou-Kürbis) enthält in Fleisch und in den Samen medizinisch verwendbare Sekundärstoffe- die Phytosterine. Diese pflanzlichen Hormone zeigen deutliche Wirkung beim Einsatz gegen Blasen- und Prostataprobleme,

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