Versteckte Zuckerbomben

Versteckte Zuckerbomben

Schokolade, Gummibärchen, Kuchen: Wer davon nascht, weiß, dass er sich dem Zuckerrausch hingibt. Aber auch in scheinbar harmlosen Lebensmitteln wie Joghurt oder Salatdressing steckt oft jede Menge Zucker. In welchen Lebensmitteln sich der süße Dickmacher versteckt - und wie man ihn geschickt ersetzt. Mehr zum Thema: Lebensmittel enthalten oft versteckten Zucker

  • Frische Früchte© dpa
    Wer nicht zu viel Zucker zu sich nehmen will, sollte Obst besser essen statt trinken. Oder gleich zu mehr Gemüse greifen.
  • Säfte und Smoothies© dpa
    Obst ist an sich gesund - aber nicht in jeder Form. Der größte Anteil bei fertigen Smoothies ist nämlich meist Apfelsaft oder ein anderer Fruchtsaft mit hohem Fruchtzuckeranteil. In Fruchtsäften mit Fruchtsaftkonzentrat oder Nektar steckt oft noch zusätzlicher Zucker. Die Alternative: Wasser mit Kräutern, Ingwer, Gemüse- oder Obststücken. Das gibt Geschmack und sieht hübsch aus. Mehr dazu:Grüne Smoothies im Test: Viel Zucker, kaum Gemüse
  • Fruchtjoghurt© dpa
    Joghurt hält manch einer für einen gesunden Snack. Doch Fruchtjoghurt enthält häufig viel Zucker. In 150 Gramm Fruchtjoghurt stecken bis zu sechs Würfelzucker. Ähnliches gilt für Fruchtquark, Fruchtbuttermilch oder probiotische Drinks. Die Alternative: Naturjoghurt oder Naturquark mit frischem oder tiefgekühltem Obst mischen. Mehr dazu:Joghurt ohne Maschine selber machen
  • Soßen, Dressings, Dips© dpa
    In Fertigdressings ist fast immer Zucker zugesetzt, oft in Form von Glukosesirup. Die Alternative: Quarkdips für Fingerfood, selbst zubereitete Salatsoßen und Brühen mit frischen Kräutern. Statt mit cremigen Fertigsoßen machen Gesundheitsbewusste ihren Salat lieber mit Essig und Öl an. Auch für Fertigaufstriche sind Frischkäse oder Quark gemischt mit Kräutern und Gemüse ein leckerer Ersatz. Mehr dazu:Dressing: So wird der Salat zum Genuss
  • Müsli und Cornflakes© dpa
    Viele Menschen starten mit Müsli in den Tag. Aber Vorsicht. In gesüßten Cerealien und Cornflakes stecken Unmengen an Zucker. Die Alternative: Müsli selbst zusammenzumischen, mit unverarbeiteten Getreideflocken und Gewürzen wie Zimt und Nüssen. Mehr dazu:Frühstücksbrei: Fertigmischungen enthalten oft viel Zucker
  • Feinkostsalate und Gemüse im Glas© dpa
    Manchmal hat man einfach keine Lust zu kochen und öffnet einen abgepackten Herings- oder Krautsalat, vielleicht auch ein Glas mit eingelegtem Rotkohl, Mais oder Bohnen. Keine gute Idee. Gemüse im Glas, insbesondere Rotkohl, enthält einen hohen Anteil an Zucker. Die Alternative: Auf der sicheren Seite ist, wer frisches Gemüse oder Tiefkühlgemüse ohne Rahmsoßen verwendet. Mehr dazu:Rotkohl: Warenkunde und Rezeptideen
  • Fertiggerichte© dpa
    Dass eine Currywurst aus der Packung oder eine Tiefkühlpizza nicht besonders gesund sind, ist den meisten klar. Dass Fertiggerichte aber oft auch viel Zucker enthalten, ist weniger bekannt. Das Problem ist, dass die Hersteller einige Tricks verwenden, um den Zucker zu verstecken. Er ist zum Beispiel getarnt als «Fruchtsüße» oder versteckt sich hinter Fremdwörtern wie Glukose, Laktose, Dextrose, Saccharose, Raffinose, Maltose oder Fructose. Die Alternative: Selber kochen. Mehr dazu:Tiefkühlkost: Auf das richtige Maß kommt es an

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