Stachelbeeren: Nur halbreife Früchte einkochen

Stachelbeeren: Nur halbreife Früchte einkochen

Auch wenn die Früchte gut gereift etwas lieblicher schmecken, sollten sie zum Einkochen nicht allzu lange am Strauch bleiben.

Frische Stachelbeeren

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Sind Stachelbeeren noch nicht ganz reif, behalten sie beim Einkochen eher ihre Form. Foto: Mascha Brichta

Wegen ihres fruchtig-herben Geschmacks bieten Stachelbeeren eine willkommene Abwechslung in der Sommerküche. Am Strauch wachsen die Früchte in Grün, Gelb und Rot.

Farbe sagt nichts über Reifegrad aus

Welche Farbe Stachelbeeren haben, sagt nichts über deren Geschmack oder Reifegrad aus. Wer die Beeren einkochen möchte, verwendet dafür aber am besten halbreife Früchte.

Reife Stachelbeeren verlieren ihre Form

Wenn sich die Beeren leicht eindrücken lassen, ist das der ideale Zeitpunkt. Denn vollreife Stachelbeeren verlieren beim Einkochen ihre Form. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer hin.

Vor dem Einkochen Stiele und Blüten entfernen

Vor dem Einkochen müssen die Beeren gewaschen sowie Blüte und Stielansatz entfernt werden. Die fertige Konserve schmeckt als Dessert, kann aber auch für die Zubereitung von Kuchen und Süßspeisen verwendet werden.

Stachelbeeren enthalten viele Nährstoffe

Stachelbeeren sind eng mit Johannisbeeren verwandt. Sie enthalten viel Vitamin C, Kalium, Kalzium und Magnesium. Die Erntezeit der Früchte liegt in Mitteleuropa in den Monaten Juli und August, je nach Wetter manchmal aber auch schon im Juni.
Marmelade einkochen
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Einmachgläser richtig vorbereiten

Damit Marmelade, Chutney oder Kompott nach dem Einkochen nicht schimmeln, müssen die Gläser richtig vorbereitet sein. Dabei kommt es vor allem auf die Hygiene an. mehr

Quelle: dpa/BerlinOnline

| Aktualisierung: Dienstag, 19. Juni 2018 09:27 Uhr