Leinsamen: Geschrotet oder ganz - was ist gesünder?

Leinsamen: Geschrotet oder ganz - was ist gesünder?

Leinsamen sind gut für die Verdauung. Sind sie geschrotet, ist die Wirkung stärker. Wer wirklich alle Wirkstoffe nutzen will, muss selbst Hand anlegen.

Gut für den Bauch

© dpa

Werden die Samen zerdrückt, tritt Leinöl aus. Es ist reich an Omega-3-Fettsäuren.

Leinsamen sind eine wichtige Ballaststoffquelle. Im Handel gibt es zwei Varianten zu kaufen: ganze oder geschrotete Körner. Welche sind besser?

Geschrotete Leinsamen verderben schneller

Der Vorteil der geschroteten Leinsamen liegt darin, dass sie die Verdauung stärker auf Trab bringen. Die Leinsamen verderben dadurch allerdings auch schneller, erläutert Sabine Schuster-Woldan von der Verbraucherzentrale Bayern.

Leinsamen vor Verzehr im Mörser zerdrücken

Sie empfiehlt deshalb, die ganzen Samen am besten direkt vor dem Verbrauch im Mörser zu zerdrücken. Dadurch kann der Körper die Inhaltsstoffe aus der Schale besser aufnehmen.

Nicht mehr als zwei Esslöffel pro Tag essen

Zusätzlich tritt beim Quetschen der Körner etwas Leinöl aus, was die Darmpassage erleichtert. Das Öl liefert außerdem wichtige Omega-3-Fettsäuren. Da Leinsamen aber relativ viel Cadmium enthält, sollte man nicht mehr als zwei Esslöffel pro Tag davon essen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 31. März 2021 14:43 Uhr