Eier einfrieren: So geht's

Eier einfrieren: So geht's

Rohe Eier lassen sich problemlos einfrieren - wenn man ein paar Dinge beachtet. Aber auch gekochte Eier halten sich mit der richtigen Vorbereitung gut im Tiefkühlschrank.

Rohe Eier aufbewahren

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Eigelb und Eiweiß bleiben im Kühlschrank oder Gefrierfach frisch.

Eigelb und Eiweiß lassen sich im Kühlschrank abgedeckt etwa drei Tage lang aufheben. Alternativ kann man die Eimasse aber auch einfrieren. Damit sie beim Herunterkühlen nicht geliert, sollte man sie vorher vorsichtig verquirlen und - je nach späterer Verwendung - mit etwas Zucker und Salz vermengen, rät die Initiative «Zu gut für die Tonne». Geeignete Gefäße sind etwa Tupperdosen oder Muffinbleche und Eiswürfelbehälter.

Eier mit Schale einfrieren?

Ganze rohe Eier gehören nicht in die Gefriertruhe. Da sich Flüssigkeit beim Gefrieren ausdehnt, würde die Schale sonst platzen. Rohes Eiweiß und Eigelb können zusammen oder getrennt eingefroren werden. Werden beide zusammen eingefroren, ist die Eimasse im Tiefkühlschrank zwischen 8 und 10 Monaten haltbar. Eiweiß hält sich bei minus 18 Grad sogar 10 bis 12 Monate. Wer nur Eiweiß einfrieren will, kann auf die Zugabe von Salz oder Zucker verzichten.

Hartgekochte Eier einfrieren?

Das geht, ist aber nicht empfehlenswert. Bei den niedrigen Temperaturen reißt die schützende Schale, und auch Geschmack und Konsistenz verändern sich. Das Eiweiß wird gummiartig, zäh und schmeckt wässrig. Bei den Dottern gibt es in der Regel keine Probleme - wenn man sie richtig vorbereitet. Hartgekochte Eigelbe dafür vorsichtig nebeneinander in einen Topf legen und mit Wasser bedecken. Zügig aufkochen, vom Herd nehmen und mit geschlossenem Topfdeckel 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Gut abtropfen lassen und einfrieren.

Haltbarkeitsdatum überschritten: Ei wegwerfen?

Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, müssen Eier nicht gleich in den Abfall. Werden sie bei mehr als 70 Grad erhitzt, so dass Eigelb und Eiweiß gerinnen, können sie noch zum Kochen oder Backen verwendet werden, erläutern die Experten.

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Quelle: dpa/aid/BerlinOnline

| Aktualisierung: Donnerstag, 15. August 2019 09:05 Uhr

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