Tomaten: Gekocht sind sie noch gesünder

Tomaten: Gekocht sind sie noch gesünder

Der gesunde Pflanzenstoff Lykopin wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Enthalten ist er vor allem in Tomaten. Wer sie kocht, kann die Lykopinmenge sogar verdoppeln.

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Gekochte Tomaten enthalten mehr Lykopin. Der Pflanzenstoff wirkt krebsvorbeugend.

Beim Kochen von Obst und Gemüse gehen viele Vitamine und Mineralstoffe verloren. Das gilt jedoch nicht für den sekundären Pflanzenstoff Lykopin, der in Tomaten steckt. Er kommt vor allem in der Schale vor, ist hitzestabil und bleibt beim Kochen größtenteils erhalten.

Lykopinmenge nimmt beim Kochen zu

Gleichzeitig reduziert sich beim Erhitzen der Tomaten der Wassergehalt der Früchte so drastisch, dass der Anteil an Lykopin in erhitzten Tomaten höher ist als in rohen: 100 Gramm Tomatenpüree enthalten rund 22 Milligramm Lykopin, die gleiche Menge rohe Tomaten nur rund 3 Milligramm. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin.

Lykopin in Tomaten wirkt antioxidativ

Lykopin werden eine Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften zugeschrieben: Es wirkt antioxidativ, baut also aggressive Sauerstoffverbindungen ab und verringert damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem kann es möglicherweise der Entstehung bestimmter Krebsarten vorbeugen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 31. Mai 2016 14:08 Uhr

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