Kaki und Sharon: Süß, vielseitig und gesund

Kaki und Sharon: Süß, vielseitig und gesund

Kakis enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die die Abwehrkräfte stärken. Und reichlich Zucker. Trotzdem schmecken die süßen Winterfrüchte nicht nur als Dessert.

  • Kakis© dpa
    Kakis lassen sich mit Schale essen - oder man löffelt die Hälften aus wie eine Kiwi. Wie man sie am besten schneidet, zeigen wir auf den folgenden Bildern.
  • Schritt 1: Kaki halbieren© dpa
    Die Kaki erst halbieren, dann vierteln.
  • Schritt 2: Blütenansatz abschneiden© dpa
    Von den Vierteln den Blütenansatz abschneiden.
  • Schritt 3: Kaki schälen© dpa
    Die Kaki mit einem Messer oder Sparschäler schälen.
  • Schritt 4: Das Innere entfernen© dpa
    Das helle Innere der Kaki herausschneiden.
  • Schritt 5: Kaki würfeln© dpa
    Nun die Kaki würfeln oder in Scheiben schneiden.
Die orangefarbenen Kaki-Früchte bieten im Herbst und Winter reichlich Abwechslung in Sachen Obst und Gemüse. Sie schmecken fruchtig süß und haben ein leicht vanilliges Aroma. Die ungewöhnliche Süße kommt nicht von ungefähr: Kakis bestehen zu 12 bis 16 Prozent aus Zucker.

Kakis enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe

Aber in den Früchten steckt auch viel Gutes, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid: Vitamin B, reichlich Provitamin A, das gut für Augen und Nerven ist, und Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt. Außerdem enthalten Kakis an Mineralstoffen vor allem Kalium und Phosphor und mehrere antioxidativ wirkende Phenolverbindungen.

Kaki und Sharon: Schale kann mitgegessen werden

Im deutschen Handel findet man besonders oft Sharonfrüchte - eine Neuzüchtung der Kaki aus Israel. Wer die Schale mag, kann sie normalerweise mitessen. Die Früchte lassen sich aber auch durchschneiden. Dann kann man beide Hälften auslöffeln wie eine Kiwi.

Kaki und Sharon richtig schneiden

Je nach Verwendungszweck kann man Kaki und Sharon auch würfeln oder in Scheiben schneiden. Dafür wird die Frucht zunächst geviertelt. Dann werden die Blütenstücke entfernt und die Schale mit dem Sparschäler dünn abgeschnitten. Ist die Frucht weich, lässt sie sich mit einem Messer abziehen. Das helle Fruchtfleisch im Innern entfernen, den Rest in Scheiben schneiden oder würfeln.

Braune Flecken in der Schale: Was nun?

Manchmal trüben braune Stellen die Lust auf den Genuss. In der Regel entstehen sie durch den verhältnismäßig hohen Zuckeranteil in der Frucht. Sie gelten aber als unbedenklich. Irgendwann können sich allerdings Fäulniserreger bilden - zu lange sollte man bei reifen Früchten also nicht warten, bis man sie isst.

Reife Kakis und Sharons erkennen

Reife Früchte geben auf Fingerdruck etwas nach. Feste Kakis und Sharons sind meistens noch unreif. Sie kann man zum Beispiel in eine Obstschale neben Äpfel legen, die das Reifegas Ethylen absondern. So reifen sie schneller nach. Oder die Früchte in Zeitungspapier wickeln und zwei Tage bei Zimmertemperatur liegen lassen.

Kaki schmeckt in Smoothies, Soßen und Salaten

Kakis schmecken natürlich pur, aber zusammen mit Orangen- und Zitronensaft, Wasser und Joghurt beispielsweise auch als Smoothie. In pikanten Speisen verfeinern die Früchte Soßen und Chutneys, geschmacklich passen diese besonders gut zu winterlichen Salaten mit Weiß- oder Rotkohl, Rote Beete und Möhren.

Quelle: dpa/BerlinOnline

| Aktualisierung: Montag, 12. November 2018 09:59 Uhr