Esskastanien & Maronen: Lecker, fettarm und gesund

Esskastanien & Maronen: Lecker, fettarm und gesund

Esskastanien und die etwas edleren Maronen enthalten besonders wenig Fett. Die Nüsse haben aber noch mehr zu bieten. Und leicht zu Hause rösten lassen sie sich auch.

Esskastanien

© dpa

Esskastanien enthalten sehr wenig Fett und dafür viele Balaststoffe.

Besonders auf Weihnachtsmärkten werden Esskastanien und Maronen als besondere Leckerei angeboten. Und sie schmecken nicht nur, sondern sind auch sehr gesund, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid.

Esskastanien enthalten nur zwei Prozent Fett

Demzufolge sind Esskastanien die mit Abstand fettärmsten Nüsse - sie enthalten nur rund zwei Prozent Fett. Außerdem bestehen sie zu mehr als 40 Prozent aus Kohlenhydraten und zu knapp 50 Prozent aus Wasser.

Maronen sind reich an Ballaststoffen

100 Gramm Esskastanien decken laut aid fast ein Drittel des täglichen Ballaststoffbedarfs. Die Esskastaniensorten werden übrigens in zwei Gruppen unterteilt: die besonders edlen echten Maronen und die größeren gewöhnlichen Esskastanien.

Esskastanien zu Hause rösten

Esskastanien kann man auch leicht im heimischen Backofen zubereiten. Dazu den Backofen auf 200 Grad vorheizen, die Spitzen der Kastanien mit einer Schere entfernen und die Schale kreuzweise einritzen. So kann der Dampf entweichen und die Maronen lassen sich besser schälen.

Röstgeschmack entsteht erst in der Pfanne

Mit der eingeschnittenen Seite nach oben auf ein Backbleck legen und 20-25 Minuten im Ofen backen. Um den typischen Röstgeschmack zu erhalten, Kastanien nach dem Backen für eine Minute in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Rütteln braten.

Tipp: Wasserschale in den Ofen stellen

Wer will, stellt zusätzlich eine Schale mit Wasser in den Ofen. Dann trocknen die Maronen beim Rösten nicht aus, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung. Das Rösten sorgt übrigens für den süßen Geschmack. Durch die Hitze wird die enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt.

Frische Esskastanien erkennen

Kaufen kann man Esskastanien sowohl im Handel als auch auf Wochenmärkten. Die Früchte sollten prall und wurmfrei sein. Auch eine glänzende Schale ist ein Zeichen für Frische.
Kürbiskerne
© dpa

Kürbiskerne im Ofen rösten

Um die Kerne aus dem Kürbis zu bekommen, gibt es einen einfachen Trick. Nach 30 Minuten im Ofen schmecken die gerösteten Kürbiskerne zur Suppe und als Knabberei. mehr

Fotostrecken:

  • Schritt 1: Maronen einritzen© dpa
    Maronen im Ofen zubereiten
  • Wintergemüse© Tourismuszentrale Rügen
    Wintergemüse: Sorten und Rezeptideen
  • Menü: Rehfilet mit Schupfnudeln© Wirths PR
    Weihnachtsmenüs für Gourmets

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 4. Oktober 2019 09:18 Uhr