Frühlingsgemüse: Neue Rezepte für Saisongemüse

Frühlingsgemüse: Neue Rezepte für Saisongemüse

Marinierte Radieschen, pikantes Rhabarbergemüse, karamelisierte Möhren: Frisches Saisongemüse kann eine kleine Delikatesse sein.

Frühlingsgemüse

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Möhren dürfen bei einem Frühlingsgemüse-Gericht nicht fehlen.

Frühlingsgemüse gilt als besonders zart, frisch und aromatisch. Damit es genau diese Eigenschaften bis auf den Teller behält, muss es jedoch mit Vorsicht behandelt werden. Der größte Fehler, den man mit frischem Frühlingsgemüse machen kann, ist, es zu verkochen. Frisches Frühlingsgemüse wird daher am besten roh oder zumindest mit so wenig Temperatureinfluss wie möglich zubereitet: Dann bleiben die Nährstoffe und Vitamine voll erhalten.

Salate mit Spinat, Mangold und Co.

Bei der rohen Zubereitung stehen Salate und andere Vorspeisen in vorderster Reihe. Daran kann man sich richtig satt essen. Schließlich enthält Gemüse so gut wie kein Fett und trotzdem viele gesunde und satt machende Ballaststoffe. Die bringen die Verdauung auf Trab.

Zarte Mangold- oder Spinatblättchen, aber auch Blattsalate sind eine leckere Basis. Die Optik auf dem Teller unterstreicht den Frischcharakter: Saftiges, dunkles Grün wird mit zart rosa Radieschen und intensiv orangenen Möhren farbenfroh kombiniert.

Radieschen, Rettich oder Kohlrabi mariniert

Als besondere Vorspeise empfiehlt sich mariniertes Gemüse: Hauchdünn geschnittene Radieschen, Rettich oder Kohlrabi werden in Essig eingelegt und als Carpaccio serviert. Sehr gut geeignet ist dazu Aromaessig. Sicherlich hat nicht jeder zehn Essigsorten zu Hause. Aber ein einfacher Obst- oder Weißweinessig lässt sich mit einem Löffel Konfitüre im Handumdrehen wunderbar aromatisieren.

Dressing für Frühlingsgemüse
Kräuter
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Am Dressing oder in der Marinade dürfen natürlich die ersten frischen Kräuter nicht fehlen: Bärlauch, Sauerampfer und Schnittlauch sind typische Frühlingskräuter. Soll das Gemüse warm im Hauptgang auf den Tisch kommen, ist die wichtigste Devise: Es muss so kurzfristig wie möglich zubereitet werden. Geputzte Fingermöhrchen beispielsweise brauchen als ganzes gedünstet nur vier Minuten in Butter mit etwas Wasser.

Alternativ kommt gedünstetes Gemüse mit einer leichten Soße auf den Teller. Ein Klassiker ist Kohlrabi in Béchamelsoße. Wenn diese mit Weißwein, einem Schuss Essig oder Zitrone verfeinert wird, ist sie nicht ganz so schwer.

Karamelisierte Möhren, pikantes Rhabarbergemüse

Auch karamellisiert macht sich das frische Gemüse gut. Zum Beispiel: Fein geschnittene Möhren, die mit Sesamkörnern und -öl, etwas Zucker und Honig in der Pfanne karamellisiert werden. Sie werden als Beilage oder lauwarm auf grünem Salat gereicht. Diese Zubereitungsart eignet sich auch gut für pikantes Rhabarbergemüse. Ingwer oder schwarzer Pfeffer verleihen etwas Schärfe. Das passt gut zu Fischmedaillons - in der Pfanne gebraten - oder auch zu Hühnerbrust, die zum Beispiel zuvor in Soja-Soße mariniert wurde.

Gratinieres Frühlingsgemüse

Auch der Backofen bietet einige Möglichkeiten. Kohlrabischeiben oder Möhrenstreifen können ähnlich wie eine Ofenkartoffel zubereitet werden. Sie sollten allerdings blanchiert werden, bevor sie auf das Blech kommen. Als komplette Mahlzeit eignet sich gratiniertes Frühlingsgemüse: Es wird in größere Stück geschnitten, kurz gedünstet und in eine Auflaufform gegeben. Ganz nach Geschmack wird mit Sahne verfeinert. Obendrauf kommt eine Käsehaube.

Dabei muss man sich entscheiden: Entweder bleibt man bei der milden Geschmacksrichtung oder man setzt mit kräftigem Käse Akzente. Doch Vorsicht: Das zarte Aroma des Gemüses darf auf keinen Fall überdeckt werden.

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Quelle: kra/dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 24. März 2016 17:03 Uhr

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