Frisurentrends Herbst/Winter 2009

Frisurentrends Herbst/Winter 2009

Alles schon mal dagewesen? Nein, natürlich nicht. Nichts bleibt, wie es war. Schon gar nicht in der Mode. Aber tatsächlich stellt der Rückblick auf vergangene Epochen eine der wichtigsten Inspirationsquellen für die Frisurenkollektion Herbst/Winter 2009/2010 dar. Trend trifft Tradition ist die Devise: Das Neue und Einzigartige entsteht, indem historische Bezüge aufgenommen, jedoch durch moderne Techniken und aktuelles Know-how weiterentwickelt werden.

  • A la Hollywood© dpa
    In jedem Fall muss die Frisur perfekt gestylt sein - als würde es auf den roten Teppich nach Hollywood gehen. Neben der großen Welle spielt Glanz eine große Rolle. Das Ganze erinnert an die 30er und 40er Jahre - es ist also sehr glamourös.
  • Strähnen erwünscht© dpa
    Einem Spiel mit Farbe hat sich auch die Trendkollektion von Wella in Darmstadt verschrieben. Deutlich finden sich hier die großen Trends zu Bewegung und langen Ponys. Aber die Kollektion setzt merklich auf Farbeffekte. Auch Strähnen sind ein Thema, ebenso leuchtende und dynamische Farben wie intensives Rot oder Violett.
  • Luftig und locker fallen© dpa
    Unabhängig von der Haarlänge ist das Thema Bewegung der Schwerpunkt der Saison. Je länger die Haare, umso mehr bewegen sich die Locken und werden zu großen Wellen. Manchmal sei das auch nur ganz leicht in den Spitzen zu erkennen. Wichtig ist aber, dass die Wellen und Locken nicht dauerhaft sind. Wir reden in dieser Saison nicht von Dauerwellen, sondern von einmaligem Styling. Nicht plakativ, sondern edel soll die Frisur wirken.
  • Langer Pony© dpa
    Viele Frauen werden den Herbst nur mit einem Auge sehen können. Wir haben in diesem Herbst zwei relativ kurze Längen, bei denen der Nacken und die Ohren frei sind. Die Frisuren fallen durch einen exakten Schnitt und freches Styling auf. Durch den langen Pony wirke die Frisur gar nicht so kurz, wie sie in Wirklichkeit ist. Er hängt unter Umständen vor dem Auge.
  • Farbe darf sein© dpa
    Farblich lehnen sich die Frisuren-Trends an die warmen Stimmungen des Herbstes an: Goldblond, Kupferblond, Kupferrot: All das wirkt sehr weiblich und intensiv. Auch mit Strähnen lasse sich der Trend verfolgen. Sie werden aber so ins Haar eingearbeitet, dass man sie eigentlich nicht erkennt. Damit wird der Frisur Höhen und Tiefen gegeben.
  • Hot as Ice© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Verlockend - der mittellange Bob kann auch anders! Das Stylingwunder Bob überzeugt auch in der schulterlangen Version. Nicht nur Supermodel Heidi Klum baut auf diesen Klassiker, der so urweiblich, dabei aber stets unprätentiös und natürlich wirkt. Das Geheimnis des perfekten Cuts liegt in der Dualität von kompakter, hart geschnittener Linie und einer weichen Stufung im Innenleben.
  • Hot as Ice© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Für einen Schuss Dramatik sorgt der schwere Pony, der seitlich über ein Auge fällt. Aufregend: Das matte, intensive Braun, das durch subtile helle Schattierungen glamourös aufgebrochen wird.
  • Hot as Ice© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Auch in der Lockenversion sorgt der mittellange Bob für einen zweifellos trendigen Look.
  • Office-Style mit Retro-Touch© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Business- und freizeittauglich zugleich. Möglich macht das eine Schnittführung, die sowohl runde als auch spitze Konturen erzeugt und so subtile Kontraste setzt. An den Seiten und am Hinterkopf wird das Haar gleichmäßig kurz und spitz zugeschnitten, während es am Oberkopf einen Hauch länger bleiben darf und eine insgesamt runde Struktur erhält.
  • Office-Style mit Retro-Touch© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Die neuen Herrencuts sind echte Multitasker und ermöglichen unterschiedliche Stylingvarianten. Für den Preppy-Look wird das Haar locker nach vorn frisiert und der Pony zur Seite gezogen. Mit der Bombage-Optik wird ein Herren-Klassiker modern interpretiert.
  • Modern Boudoir© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Der Short-Bob kann alles - von ladylike bis extrem lässig. In dieser Saison überrascht der Bob mit einer ganz neuen Form. In der denkbar kürzesten Variante, angelehnt an den Roaring-Twenties-Look der Leinwanddiva Louise Brooks, wird der Fokus auf den Vorderkopf gelegt und durch eine lange Ponypartie aufgefrischt.
  • Modern Boudoir© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Insgesamt ist das Haar sorgfältig durchgestuft und wird im Tampelbereich sehr kurz geschnitten. Mit Wachs zurückfrisiert und soft aufgerissen wird aus dem Retro-Cut ein moderner Amazonenlook, der lässig und dennoch elegant anmutet.
  • Exklusive Looks mit elegantem Understatement© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Für den stilechten oder den legeren Auftritt - die Herren lassen bitten! Der aktuelle Gentleman-Look greift den Style legendärer Kinoheroen wie Cary Grant und Gregory Peck auf und zelebriert souveräne Eleganz. Ein Muss: Der tief und extrem sauber gezogene Seitenscheitel. Die Seiten sind hier sehr kurz geschnitten. Am Oberkopf bleibt das Haar deutlich länger und hat eine insgesamt dreieckige Form.
  • Exklusive Looks mit elegantem Understatement
    Eine sanfte Farbveredelung und großzügig eingearbeitetes Stylinggel sorgen zudem bei diesem Schnitt für ultimativen Glanz.
  • Exklusive Looks mit elegantem Understatement© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Das Retro-Styling mit soften Naturwellen erinnert an den legeren Männer-Chic der 80'er Jahre
  • Dancing in the streets© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Ultrafeminin & megasexy - Wellen und Locken in Perfektion. Let it rock! Zur Partytime darf es ruhig auch mal wild hergehen. Ein expressiver Mix aus Barock-Prinzessin und Disco-Queen bietet dazu den passenden Style. Inspiriert von den aufgetürmten Lockenfrisuren des 17. Jahrhunderts wird das lange, grob gestufte Haar in einzelnen Strähnen über den Finger gelockt und dann mit dem Glätteisen gepresst.
  • Dancing in the streets© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Das besondere an dem Look: höchstmögliches Volumen und eine ungezähmt anmutende Struktur. Und auch die Farbe besticht durch Extravaganz. Hier wird ein mattes Honigblond mit eisigen Blondreflexen versetzt. Garantiert nichts für Schüchterne!
  • Maskulin mit urbanem Charme© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Künstlerisch wertvoll, auch wenn der Fokus auf Natürlichkeit liegt. Denn ohne einen exzellenten Basiscut geht hier nichts! Die Bewegung im Haar entsteht durch einen sehr strukturierten Schnitt, der mit unterschiedlichen Längen arbeitet und insgesamt eine üppige Textur ergibt. In seiner Grundform bleibt das Haar insgesamt etwas länger.
  • Maskulin mit urbanem Charme© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Moderne Stylings: Locker zurückfrisiert entsteht ein Look, der nonchalant und natürlich anmutet, dabei aber durchaus Business-Chic besitzt. Der wilde Out-of-Bed Style wirkt dagegen unkonventionell und wenig bescheiden. Vorbild dafür ist „Twilight"-Star Robert Pattinson.
  • Short Cut. Super Chic© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Girls just want to have: Fun! Die neuen Short-Cuts zitieren die 80'er Jahre und setzen dabei auf üppige Ponypartien und einen insgesamt asymmetrischen Appeal. Im Nacken sehr kurz gehalten, wird das Haar zum Vorderkopf hin konsequent länger, bis es im Ponybereich ein Dreieck bildet. Die raffinierte Slice-Technik sorgt für ein aufregendes Konturenspiel ohne sichtbare Übergänge.
  • Short Cut. Super Chic© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
    Die Stylingvarianten für diesen Schnitt sind vielfältig. So können Oberkopf und Vorderpartie mit dem Glätteisen gelockt werden, um einen soften, weniger akkuraten Look zu erzielen. Eighties-Ikone Cindy Lauper hätte bestimmt Spaß daran gehabt.

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