Coronafrisuren: Selber schneiden im Trend

Coronafrisuren: Selber schneiden im Trend

Bereits zum zweiten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Friseure geschlossen. Diese appellieren zwar an die Geduld, doch nicht jeder will warten, bis die «Corona-Matte» oder der Bart unansehnlich werden.

  • Corona-Frisuren© dpa
    Joshua Otto, ein Tischler in der Ausbildung, schneidet sich im Lockdown die Haare selber. Er nutzt dazu einen Staubsauger mit Abstandhalter, um die Haare alle gleich lang zu schneiden. Der Industriestaubsauger ist zwar laut, aber man muss hinterher nicht kehren. So kann er das sogar in seinem Zimmer auf der Couch machen.
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    Joshua Otto, ein Tischler in der Ausbildung, schneidet sich im Lockdown die Haare selber. Er nutzt dazu einen Staubsauger mit Abstandhalter, um die Haare alle gleich lang zu schneiden. Der Industriestaubsauger ist zwar laut, aber man muss hinterher nicht kehren. So kann er das sogar in seinem Zimmer auf der Couch machen.
So manch einer greift inzwischen selbst zu Schere, Rasierer und Farbe. Anleitungen gibt es auf Youtube, Instagram und Co. zuhauf - und gleichzeitig auch genügend Zeugnisse von mehr oder weniger gelungenen Selbstversuchen. Äußerst kreativ sind die Anleitung von Heimerkerking und Youtuber Fynn Kliemann: Bei ihm werden die Haare mit einem Staubsauger angesaugt und einer Schablone geschnitten. Joshua Otto aus Berlin hat es nachgemacht und ist begeistert: «So bekommt man gut alle Haare auf eine Länge, nichts juckt oder kratzt». Der 25-Jährige hat sich bereits mehrfach so die Haare geschnitten und will auch gar keinen Profi mehr ranlassen. Die Berliner Friseur-Innung sieht den Trend kritisch.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Dezember 2020 08:00 Uhr