BUND rät von Deos mit Aluminium ab

BUND rät von Deos mit Aluminium ab

Verursachen Deos mit Aluminium Krebs oder Alzheimer? Der Bund für Umwelt- und Naturschutz rät in bestimmten Situationen vom Gebrauch solcher Deos ab.

Deospray

© dpa

Durch kleinste Hautverletzungen können größere Mengen Aluminium in den Körper eindringen.

Deos enthalten oft Aluminium. Laut der Naturschutzorganisation BUND stehen die Aluminiumsalze im Verdacht, die Entstehung von Alzheimer und Brustkrebs zu fördern. Sie rät daher davon ab, sie zu verwenden.

Inhaltsstoff Aluminium Chlorohydrate

Der BUND empfiehlt, beim Kauf darauf zu achten, ob «Aluminium Chlorohydrate» als Bestandteil aufgelistet wird - bei vielen Antitranspiranten sei das der Fall. Gerade nach der Achselrasur sollten Verbraucher auf solche Deos verzichten, denn dann können größere Mengen an Aluminium über kleinste Hautverletzungen in den Körper gelangen.

Warentest: Aluminium-Gehalt von Deos eher gering

Laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest ist der Aluminiumgehalt in vielen Deosprays allerdings geringer als vielfach angenommen. Laut den Prüfern kam keines der 24 getesteten Produkte über den Wert von 7,4 Prozent. Das Bundesamt für Risikobewertung sei bislang davon ausgegangen, dass der Wert üblicherweise bei 20 Prozent liege, hieß es in der Zeitschrift «test».

Bundesamt für Risikobewertung warnt

Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) hatte im Februar 2014 bekanntgegeben, dass die menschliche Haut unter anderem durch Deos deutlich mehr Aluminium aufnimmt, als es EU-Vorgaben entspricht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. August 2014 14:55 Uhr

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