Milchbäder: Wie die Haut geschmeidig bleibt

Milchbäder: Wie die Haut geschmeidig bleibt

Die Fette in der Milch ähneln denen in der Haut. Daher eignet sich Milch besonders gut für ein Wellness-Programm in der eigenen Badewanne. Was dazu gehört.

Entspannen wie Kleopatra

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Entspannen wie Kleopatra: Ein bis zwei Liter Milch im Badewasser helfen gegen trockene Haut.

Ein Milchbad ist eine günstige Möglichkeit zur Pflege trockener Haut. Dazu werden anstelle eines Badezusatzes aus der Drogerie einfach ein bis zwei Liter aufgewärmte Vollmilch oder Molke dem Badewasser zugefügt. Darauf weist die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft in München hin.

Milchfette ähneln den Hautfetten

Milch enthalte Fette, die den Hautfetten stark ähneln und damit den natürlichen Schutzmantel der Haut stärken können. Das Milcheiweiß verhindert, dass die Haut austrocknet, die Milchsäure bindet Feuchtigkeit in der Haut. Vitamin B aus der Milch wirkt hautglättend, die enthaltenen Mineralien regen zudem die Zellerneuerung und den Stoffwechsel an.

Milchbad: Die optimale Temperatur

Das Wasser in der Badewanne sollte am besten zwischen 36 und 38 Grad warm sein. Wer heißer badet, ermüde schnell, und die Haut trocke aus, erläutert der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt am Main.

Hautpflege mit anderen Milchprodukten

Auch andere Milchprodukte eignen sich für die Hautpflege: So lassen sich etwa Joghurt, Quark oder Sahne mit Honig oder Meersalz als Peeling oder Maske auftragen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 20. September 2013 13:39 Uhr