Haare wachsen lassen: Tipps für den Übergang

Haare wachsen lassen: Tipps für den Übergang

Die Haare wachsen lassen? Oft scheitert frau an der Übergangsphase. Welche Schnitte und Stylings beim Wechsel von kurz auf lang helfen.

  • Frau mit langen Haaren© sylvi.bechle/ www.photocase.com
    Der Weg zur wallenden Mähne ist oft lang und recht beschwerlich.
  • Frau mit Pixie-Cut© dpa
    Am Anfang steht oft der Pixie-Cut. Dann geht die Reise los.
  • Frau mit Bob-Haarschnitt© dpa
    Der Bob ist eine gute Frisur für die Übergangszeit.
  • Spliss© dpa
    Die Spitzen müssen ab: Wer seine Haare richtig lang wachsen lassen will, sollte sie regelmäßig ein bisschen schneiden lassen.
  • Frisurentrends 2© dpa
    Pony nicht vergessen! Der Übergang zum restlichen Haar sollte möglichst weich sein.
  • Langes Haar gut pflegen© dpa
    Mit guter Pflege werden die Haare nicht nur lang, sondern bleiben auch gesund.
Haare lang wachsen lassen - wenn nur die grässliche Übergangsphase nicht wäre! Passende Frisuren, regelmäßige Pflege und ein gutes Styling helfen dabei, diese schwierige Zeit gut zu überstehen.

Lange Haare stehen nicht jedem

Auch wenn lange Haare ein Traum vieler Frauen sind: Nicht jedem stehen sie. Und auch dann sollten sie maximal bis zur Mitte des Rückens reichen. Denn zu langes Haar kann die Trägerin kleiner wirken lassen und sie optisch erdrücken. Auch im wahrsten Sinne des Wortes: Die Haare sind dann derart schwer, dass man sie nicht mehr richtig stylen kann. Die Folge: Sie hängen nur noch herunter.

Bob als Zwischenhaarschnitt

Für den Übergang muss ein Schnitt her, der sich zum Weiterwachsen eignet. Das bedeutet, Nackenpartien und der Bereich um die Ohren bekommen regelmäßig einen Schnitt, aber das kurze Deckhaar wächst herunter. Hat es die Länge der Kontur erreicht, wächst der Schopf insgesamt weiter, bis er bei einer Bob-Linie angekommen sei. Die Bobform ist überhaupt die schönste Art, um die Haare wachsen zu lassen, da man immer einen erkennbar guten Schnitt hat.

Stufenschnitte sorgen für Bewegung

Und damit das nicht zu langweilig wird, kann man den Bob ruhig ein bisschen stufiger schneiden lassen. Die Stufen gleichen Längenunterschiede aus. Allerdings darf die Frisur nicht zu fransig sein, da die ausgedünnten Spitzen leicht brechen.

Pony richtig schneiden lassen

Besonders lästig ist ein Pony, der wachsen soll. Denn erst einmal hängt er in die Augen. Von einem kurzen Pony kann man in einen Schrägpony oder einen Halbpony übergehen, der zur Seite frisiert wird. Er sollte so geschnitten werden, dass er möglichst weich in die seitlichen Haarpartien übergeht.

Übergangsfrisur im Zaum halten

In der Übergangszeit zur langen Mähne muss mehr und aufwendiger gestylt werden. Gel, Wachs und Spray halten die Mähne im Zaum - und das darf durchaus in größeren Mengen als üblich verwendet werden. Man kann mit Haarklammern oder mit einem Haarreif arbeiten, um die Frisur in Form zu halten.

Feines Haar mit Extensions verdichten

Bei besonders feinem Haar hilft eine Harrverdichtung oder eine Haarverlängerung mit Extensions. Außerdem sind die eigenen Haare geschützt und so in der Lage, auf die Länge des künstlichen Haarteils zu wachsen.

Spitzen schneiden, Spliss verhindern

Zu gesunden Haaren gehört immer wieder ein wenig an Länge zu lassen. Denn die wichtigste Regel auf dem Weg zur vollen Mähne lautet: Regelmäßig zum Friseur gehen. Das Haar wächst jeden Monat etwa 0,5 bis 1,5 Zentimeter. Wer langes Haar will, der tut gut daran, alle acht Wochen etwa 0,5 Zentimeter von den Spitzen abschneiden zu lassen. Das verhindert Spliss.

Haare wachsen lassen und pflegen

Kurzes Haar wird nur zu schönem langen Haar, wenn es gesund bleibt. Eine Spülung nach dem Waschen reicht nicht aus, regelmäßige Haarkuren sind wichtig. Nach dem Waschen darf man das Haar auf keinen Fall trocken rubbeln, sondern nur die Feuchtigkeit vorsichtig auswringen oder ins Handtuch drücken. Ein Hitzeschutzprodukt bewahrt das Haar vor dem Austrocknen durch warme Föhnluft.

Bürsten mit Naturborsten benutzen

Um die Haare nicht zu schädigen, sollten möglichst hochwertige Kämme und Haarbürsten verwendet werden. Am besten testet man am Handrücken, ob Kamm oder Bürste scharfe Kanten haben, die die Haare traktieren könnten. Horn- und Holzkämme sollten billige Metallkämme ersetzen, zum Föhnen eignen sich Naturborsten.
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Quelle: dpa/BerlinOnline

| Aktualisierung: Freitag, 22. März 2019 07:23 Uhr

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