Hochzeit: Tipps für Mode, Ringe & Torte

Hochzeit: Tipps für Mode, Ringe & Torte

Der wohl schönste Tag im Leben kann ohne gute Planung ganz schnell zum großen Desaster werden. Die wichtigsten Tipps für den schönsten Tag des Lebens.

  • Bräute© dpa
    Für den Tag der Tage - Zukünftige Ehepaare geben sich viel Mühe bei der Vorbereitung für den wohl schönsten Tag ihres Lebens.
  • Hochzeitsplanung© dpa
    Weiße Tauben vor dem Standesamt oder doch lieber eine romantische Traumhochzeit am Sandstrand in der Karibik? Wer heiraten will, dem sind heute kaum (geschmackliche) Grenzen gesetzt. Die mehr oder weniger ausgefallenen Wünsche des Brautpaares umzusetzen, dafür ist der Hochzeitsplaner Experte. Dieser Trend ist Ende der 90er Jahre aus den USA und England nach Deutschland geschwappt. Die Nachfrage nach Beratung wächst.
  • Trauringe© dpa
    Immer mehr Paare zeigen bei der Wahl der Trauringe ihren ganz individuelle Geschmack. So muss die Gravur nicht immer in der Innenseite des Rings stehen. Einige Paare lassen sie auch außen am Ring anbringen. Genauso sind die Klassiker Name und Datum nicht obligatorisch. Auch beim Material sind wenig Grenzen gesetzt. Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin oder Palladium lassen sich einzeln oder als Materialmix verarbeiten. Ob glänzend oder matt, ob mit Stein oder ohne - bei der Verarbeitung ist fast alles möglich.
  • Gemusterte Trauringe© dpa
    Brüche und Muster geben den neuen Trauringen eine individuelle Note - wie hier beim Modell «Wolke» aus der Kollektion «Wilde Ehe Ringe» der Designerin Marion Knorr.
  • Hochzeitstorte© dpa
    Der Weg zur perfekten Torte führt über manch' eine Entscheidung. Davon ist die erste und wichtigste: selber machen oder beim Fachmann bestellen? Wer die Hochzeitstorte selber macht, kann seine eigenen Ideen einbringen. Das heißt aber auch: Man muss etwas davon verstehen. Sollte es sich doch als zu schwierig oder zeitaufwendig herausstellen, die Torte aus eigener Hand anzufertigen, springt der Fachmann ein. Dann steigen allerdings auch die Kosten. Die sind sehr individuell und lassen sich schwer pauschalisieren. Bei einer dreistöckigen Torte müsse jedoch mit mehreren 100Euro gerechnet werden.
  • Brautstrauß© dpa
    Blüten, Früchte, Blätter, Ranken - eigentlich ist heute alles möglich, wenn es um den Brautstrauß geht. Aber wer genauer hinblickt, erkennt doch: Blume Nummer eins ist die Rose. Seit alters her gilt sie als Zeichen der Liebe und wurde als Attribut den Liebesgöttinnen Aphrodite und Venus zugeordnet. Aber längst nicht immer wird die rote Rose gewählt. Schließlich symbolisiert sie nicht nur Liebe, sondern auch Leidenschaft und Begierde. Früher war die rote Rose aus diesem Grund für Bräute tabu. Sie schmückten sich mit weißen Rosen als Zeichen der Unschuld und Reinheit.
  • Rosen© dpa
    Heute sind es oft weiße Rosen mit einem Hauch von Rot oder pastell- und rosafarbene Exemplare. Zum Biedermeierstrauß oder in Herzform gebunden, unterstreichen sie Anmut und Weiblichkeit ihrer Trägerinnen.
  • Blumenschmuck am Auto© dpa
    Bunte Ballons, Schleifchen, scheppernde Dosen - diese Klassiker sind an Hochzeitsautos auch heute noch populär. Blumen sind und bleiben ein Muss. Doch sind für den Hochzeits-Blumenschmuck am Auto nicht alle Blumensorten geeignet, auch sollten Blüten und Farben zu Fahrzeug und Brautpaar passen. Das Wichtigste aber: Blumengestecke und -bouquets sowie anderer Hochzeitsschmuck muss sorgfältig am Auto befestigt sein. Zudem dürfen Blumen oder Schilder nicht das Nummernschild verdecken oder das Sichtfeld einschränken.
  • Zimmermann Friseure© dpa
    Die Zeiten der glatten Haare und des Purismus sind vorbei. Häufig wollen Frauen an ihrem Hochzeitstag einer Märchenprinzessin gleichen. Entsprechend romantisch soll die Frisur ausfallen. Es darf glitzern und fast ein bisschen kitschig sein. Aber verkleiden sollten sich Frauen nicht. Die Braut sollte ihren Typ für diesen einen Tag nicht zu sehr verändern.
  • Zimmermann Friseure© dpa
    Der Trend hat sich gewandelt: «Minimalismus ist out.» Vor allem Zöpfe sind in der kommenden Saison in. Es wird viel geflochten und hochgesteckt. Der «Gretchen-Look» kann mit ein wenig Übung und der helfenden Hand einer Freundin auch selbst frisiert werden. Aufwendigere Hochsteckfrisuren mit großen, voluminösen Locken sind ebenfalls groß im Kommen, aber schon schwieriger zu stylen.
  • Frisieren Hochsteckfrisur© dpa
    Für die meisten Hochsteckfrisuren müssen die Haare mindestens schulterlang sein. Natürlich können aber auch Kurzhaarfrisuren festlich gestylt werden: Wer von einer klassischen Hochsteckfrisur träumt, kann nachhelfen. Bei Pagenkopflänge kann einige Wochen vor dem Hochzeitstermin eine Haarverlängerung gemacht werden. Die Haarverlängerung hält drei Monate. Das fühlt sich einfach natürlicher an als ein künstliches Haarteil, das aufgesteckt oder eingeflochten wird.
  • Kirchberger© dpa
    Auch beim Make-Up sind Akzente gefragt. Rote Lippen sind in der kommenden Saison in. Star-Visagist Horst Kirchberger aus München schminkt die Lippen der Braut in der Farbe Himbeer. Das Augen-Make-Up bleibt dabei zurückhaltend. Immerhin wird der Tag lang. Zu stark geschminkte Augen wirken nach einer ausgiebigen Feier meist kaum noch sexy. Wenn die Braut langsam müde wird, sehen smokey eyes nicht mehr so gut aus.
  • Kirchberger© dpa
    Dunkle Augen vertragen dunklere Farben auf den Lidern, hellblaue Augen leuchten mit einem zarten Grün, Beige oder Rosé. Damit das Make-up lange hält, muss eine Foundation in die Haut eingearbeitet werden - auch auf den Lippen. Danach werden Rötungen mit Abdeckcremes versteckt und das Gesicht abgepudert. Ein zartes Rouge gibt dem Gesicht die nötige Kontur. Damit die Lippenfarbe lange hält, empfiehlt es sich, den Mund mit einem Konturenstift nachzuzeichnen, bevor der Lippenstift aufgetragen wird.
  • Lippenstifte© dpa
    Das Make-up wird am Hochzeitstag auf eine harte Probe gestellt. Es muss den ganzen Tag und häufig bis spät in die Nacht halten. Optimal sind leichte Foundations, die mit Puder fixiert werden. Um Augen und Mund zaubert ein «Illuminator» ein Strahlen. Im Mimikbereich allerdings muss das Produkt alle Bewegungen mitmachen und darf sich nicht in Fältchen absetzen.
  • Romantisch: ein Schleier© dpa
    Romantisch: Ein üppiger Schleier umschmeichelt das Gesicht und lässt die Braut geheimnisvoll wirken.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Die modische Braut trägt zur Vermählung dieses Jahr eine Robe in Creme, abgesetzt mit Details oder Accessoires in Schwarz oder Rot. Hochzeitskleider in reinem Weiß sieht man immer seltener. Dagegen sind Roben in sämtlichen Cremetönen im Kommen. Von Kristall über Elfenbein-Töne bis hin zu einem pudrigen Rosé - cremige Weiß-Töne sind 2011 weiterhin in.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Dicker Schleifenzopf und üppig verzierter Stoff: In diesem romantisch-rustikalen Look sind auch weiße und cremefarbene Brautkleider im Trend.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Die Farbe Rot taucht zwar Jahr für Jahr bei den Designer-Brautkleidern auf - 2011 ist die Vielfalt aber besonders groß. Orea Sposa verziert eine Robe in Meerjungfrauen-Linie mit sanften rosa Blüten, während Creations of Leijten zu Accessoires in Aubergine und Violett greift und Vera Bride ein Kleid in Knallrot präsentiert. Der Vorteil von farbigen Brautkleidern ist, dass diese auch zu anderen Gelegenheiten nochmal getragen werden können. Der Trend geht zu Kleidern, die nicht nur zur Hochzeit passend sind.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Wer auffallen will und das Besondere mag, wählt ein Brautkleid in Schwarz.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Doch auch, wer sich für ein weißes oder cremefarbenes Kleid entscheidet, kann auffallen - und zwar durch raffinierte Schnitte. Häufig wird die Taille stark betont. Bis zur oberen Hüfte sind die Kleider eng anliegend und unten leicht ausgestellt. Roben mit weit schwingenden Röcken, unterlegt mit Tüll, Taft und Chiffon, hochgetufft und wolkengleich, bestickt mit Perlen und funkelnden Strasssteinchen finden sich in sämtlichen Kollektionen.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Inspiration aus der Antike haben sich die Designer von Pronovias geholt. Elemente wie Raffungen, Asymmetrie, Schärpen und Bordüren erinnern an Gewänder antiker Göttinnen. Auch andere Designer präsentieren Kleider mit klassischen Faltendrappierungen und einer sehr femininen Kombination aus modernen und antiken Elementen.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Das passt zusammen: In Schleier und Kleid von Weise werden dieselben Applikationen aufgegriffen. (Foto: Weise)
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Ein Rücken, der entzückt: Cymbeline hat ein Brautkleid mit tiefen Ausschnitt am Rücken, darüberliegt transparente Spitze.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Ein weites Ballkleid wie das trägerlose Modell von Kleemeier kaschiert hier und da ein Pfund zu viel.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Kate Middletons Schwester Pippa hat es berühmt gemacht: Das Nixen-Kleid verläuft hauteng bis etwa zum Knie.
  • Die neuen Brautkleider© dpa
    Viel Spitze sieht man in dieser Saison an Hochzeitskleidern - etwa bei Kisui ein Kleid mit nur einem Ärmel aus Spitze.
  • Bolero als Braut-Jäckchen© dpa
    Raffinierter Hingucker: Boleros sind die klassischen Braut-Jäckchen und dürfen wie dieser auch mal üppiger ausfallen.
  • Feine Strümpfe© dpa
    Auch drunter sollte das Outfit stimmen: Feine Strümpfe machen mehr her als eine alltägliche Strumpfhose.
  • Edle Schuhe sind ein Muss© dpa
    Der Klassiker: Hat das Kleid viele Verzierungen, wählt die Braut besser solche dezenten Schuhe - edel sollten sie aber trotzdem sein.
  • Der passende Schuh© dpa
    Der Schuh muss zum Kleid passen, die Handtasche sollte das auch.
  • Accessoires für die Braut© dpa
    Ein starkes Make-up mit Smokey-Eyes sieht toll hinter einem pompösen Fascinator mit Gesichtsschleier aus.
  • Accessoires für die Braut© dpa
    Schmaler Schmuck für die Haare liegt derzeit im Trend.
  • Accessoires für die Braut© dpa
    Der Schmuck auf dem Kopf komplementiert das Kleid. Elsa Coloured Shoes zeigt einen zarten Schleier zu einem sehr schlichten Kleid.
  • Accessoires für die Braut© dpa
    Wenig falsch machen kann man mit Diademen und Haarketten - wie hier von Kleemeier mit dunklen und hellen Steinen.
  • Der Anzug für die Hochzeit© dpa
    Die Anzugsilhouetten sind jugendlicher geworden. Der Bräutigam trägt körpernah und tailliert, enge Hosen zu eher kurzen Sakkos.
  • Der Anzug für die Hochzeit© dpa
    Bei nobleren Hochzeitsfeiern trägt der Bräutigam häufig einen Gehrock. Im Fachjargon wird das Kleidungsstück Cut genannt.
  • Der Anzug für die Hochzeit© dpa
    Bei den Hemden liegt Helles im Trend. Diverse Beige-, Champagner- und Crèmetöne sind gefragt, aber auch (Foto: Lilly)
  • Der Anzug für die Hochzeit© dpa
    Im Hochsommer greift der eine oder andere Mann gern zum weißen oder zum beigen Anzug.
  • Outfits für Brautjungfern© dpa
    Das Brautjungfern -Kleid sollte passend zu den Figuren aller Beteiligten ausfallen. Um weiblichen Rundungen und schlanken Figuren gleichermaßen gerecht zu werden, empfiehlt sie Kleider im Empire-Stil mit einer Abnähung unter der Brust und nach unten weit abfallendem Stoff, wie etwa von Emmerling als kurzes pinkes oder von Lilly als langes türkis Kleid. Schlanke Frauen brauchen Fülle, dickere Frauen müssen sich schlanker schummeln.
  • Outfits für Brautjungfern© dpa
    Bei der Farbauswahl sollte auf zarte feminine Töne gesetzt werden. Ein Lavendel oder zartes Violett - also eine Farbe der mittleren Farbschiene - steht hellen und dunkelhäutigen Frauen, sogar den ganz blassen. Klare Farben sollten zudem grellen sowie graustichigen Tönen vorgezogen werden. Die Designer setzen in diesem Jahr besonders auf auffällige Farben wie Rot, Pink und Blau sowie auf Grau, wie etwa bei Priscilla of Boston zu sehen.
  • Outfits für Brautjungfern© dpa
    Flippige und junge Mädchen können auch - in Absprache mit den Hauptpersonen der Hochzeit natürlich - Eindruck mit ungewöhnlichen Kreationen machen, etwa einem karierten Cocktailkleid von Weise oder einem an das alte Athen erinnerndes Kleid in Lila von Bari Jay.
  • Outfits für Blumenmädchen© dpa
    Statt Brautjungfern können auch Blumenkinder vor dem Paar zum Altar schreiten. Manche Braut und mancher Bräutigam favorisiert für die kleinen Ringträger und Blumenmädchen Outfits in der Miniversion ihrer Bekleidung, wie aus den Kollektionen von Leijten und Lilly hervorgeht.
  • Outfits für Blumenmädchen© dpa
    Jungs tragen Anzug, für Mädchen sind derzeit Ballerina-Kleider mit Tüll-Rock oder ärmellose Satin-Kleider mit großer Schleife an der Hüfte angesagt. Eden Bridals kombiniert etwa Elfenbein mit Schärpen in verschiedenen Blautönen, Emmerling kleidet Mädchen in dasselbe Kleid in verschiedenen Farben.
  • Das Brautkleid weiterverwenden© dpa
    Oft ist das Schicksal eines Brautkleides das, dass es ewig als Erinnerung an den Tag im Kleidersack in einem Schrank hängt und viel Platz wegnimmt. Dabei lässt sich damit noch etwas anstellen.Ein Brautkleid kann eine Frau etwa in ein trendiges Abendkleid umnähen, zum Cocktailkleid kürzen oder einfärben lassen. Man kann bei den meisten Kleidern verschiedene Stofflagen oder Unterröcke herausnehmen, so dass das Ganze an Volumen verliert. Grundsätzlich sollte man solche Änderungen aber mit einer Schneiderin besprechen und diese dann auch mit der Nähmaschine ranlassen.

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