Schönes Haar ohne Chemie

Schönes Haar ohne Chemie

In Drogerien und Supermärkten wird eine unübersichtliche Fülle an Haarpflegeprodukten angeboten. Allerdings mögen die Haare es gar nicht, wenn sie ständig mit Spülungen, Kuren und Cremes bekandelt werden, sie werden schwer und schlapp. Dazu enthalten fast alle Produkte zahlreiche Chemikalien, die auch Allergien auslösen können. Schönes Haar ist aber auch ohne Chemie-Cocktails zu erreichen - mit einfachen Tipps und alten Hausmitteln.

  • Haare pflegen ohne Chemie© Braun
    Schönes Haar braucht eigentlich nicht viel: Sanftes Shampoo, kämen, trocknen lassen- fertig. Erst Färben, Blondieren oder Dauerwellen macht zusätzliche Pflege notwendig. Und: Styling-Produkte wie Schaumfestiger, Gel und Haarspray trocknen die Haare aus, machen es spröde und stumpf.
  • Passende Pflegeprodukte verwenden© sylvi.bechle/ www.photocase.com
    Der Haartyp ist entscheidend beim Produktkauf. Also immer die passende Pflege verwenden, sonst ist das Haar überpflegt, wird schwer und schlaff.
  • Weniger Haare waschen für schöneres Haar© Rainer Sturm/ www.pixelio.de.
    Zu häufiges Haare waschen entzieht dem Haar den natürlichen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt. Darum reicht es völlig aus, die Haare zweimal wöchentlich und am besten mit lauwarmem bis kaltem Wasser zu waschen.
  • Haare lauwarm waschen© dpa
    Haare niemals zu heiß waschen: Das trocknet die Kopfhaut aus und macht sie dadurch schuppiger. Besser ist lauwarmes Wasser, eine kalte Spülung am Ende sorgt für Glanz.
  • Eigelb für Geschmeidigkeit© Miss X/ www.photocase.com
    Ein altes Hausmittel gegen sprödes Haar ist ein rohes Eigelb, das möglichst lange in die Haare einwirkt und ausgespült wird. Das macht die Haare geschmeidiger und glänzender. Die Einwirkzeit sollte nicht unter 60 Minuten liegen, dafür ist das Ergebnis umso besser.
  • Bürsten mit Naturborsten verwenden© dpa
    Glänzendes und voluminöses Haar lässt sich auch mit einer Bürste herzaubern. Durch das Bürsten wird das Haar gereinigt und die äußere Schuppenschicht geglättet. Verwenden Sie hierfür am besten eine weiche Naturborste und richten Sie sich zudem ruhig an den großmütterlichen Tipp von 100 Bürstenstrichen am Tag.
  • Grünstich bei blondiertem Haar ausspülen© DAK
    Blondierte Strähnen verfärben sich im Lauf der Zeit- und beschleunigt nach dem Besuch im Schwimmbad- manchmal grünlich. Ursache ist der Chlorgehalt des Wassers. Dagegen helfen Zitronensaft oder Acetylsalicylsäure (ASS). Die ASS-Tabletten auflösen und die Haare damit spülen, um das Chlor auszuwaschen. Eine ähnliche Wirkung lässt sich mit verdünntem Zitronensaft erzielen.
  • Blondes Haar mit Essig spülen© Lea-M./ www.pixelio.de
    Auch eine Essigspülung stoppt den Grünstich und verleiht dem Haar mehr Glanz. Dazu einen Fingerhut voll Essig in einem Liter Wasser verdünnen und über das Haar schütten.
  • Bier kräftigt die Haare- stimmt das?© freni/ www.pixelio.de
    Nein. Die im Bier enthaltene Hefe wirkt mehr wie ein Festiger, mehr Fülle bringt es nicht. Falls die Packung nicht ausgewaschen wird, könnte der so gepflegte Kopf außerdem einen unangenehmen, intensiven Bierdunst verströmen.
  • Haare vorsichtig trocknen© Harry-Hautumm/ www.pixelio.de
    Nach dem Waschen ist das Haar besonders empfindlich, da das Wasser seine stabilisierende Schicht vorläufig auflöst. Drücken Sie das Wasser deshalb nur leicht mit einem Handtuch aus oder verwenden Sie einen Föhn, den Sie allerdings mindestens 20 Zentimeter vom Haar entfernt halten müssen.
  • Heizungsluft schadt dem Haar© dpa
    Im Winter fühlen die Haare sich oft spröde an. Zusätzlich zu Wind, Kälte und Kopfbedeckung macht ihnen die trockene Luft in den Wohnungen zu schaffen. Die Griffeigenschaft der Haare hängt von der Feuchtigkeit ab, da das Wasser als Weichmacher fungiert. Je trockener das Raumklima, desto fester und starrer die Haare.
  • Gesundes Haar durch richtige Ernährung© dpa
    Gesundes und schönes Haar benötigt vor allem viel Vitamine, Aminosäure und Spurenelemente. Diese findet man zum Beispiel in Zink, Eisen, Obst, Fleisch, Fisch, Milch- und Vollkornprodukte. Eine Mangelernährung kann zu einem diffusen Haarausfall führen.
  • Haarefärben: Natur statt Chemie© dpa
    Wer mit seiner Naturhaarfarbe nicht zufrieden ist oder einfach nur die ersten grauen Härchen abdecken möchte, muss nicht immer gleich zu chemischen Haarfärbeprodukte greifen. Diese beeinträchtigen die Kopfhaut und schädigen das Haar dauerhaft. Pflanzenfarben hingegen verleihen dem Haar nicht nur eine neue Farbe, sie kräftigen es, machen es geschmeidiger und sind zudem hautschonend.
  • Beeeinflußt der Mond das Haarwachstum?© Andrea-Kusajda/ www.pixelio.de
    Einen regelrechten Wachstumsschub gibt es zum Saisonwechsel vom Sommer zum Winter. Im Spätsommer beginnt der Körper sich eine Art 'Winterfell' zuzulegen. Dass der Mond das Wachstum beeinflusst ist eher ein Aberglauben: Es gibt keine Messungen, ob es je nach Mondphase schneller und dünner oder langsamer und dicker wächst.
  • Wie schnell wachsen Haare eigentlich?© contrastwerkstatt - Fotolia.com
    Nach Angaben des Industrieverbands Körperpflege und Waschmittel (IKW) in Frankfurt haben Wissenschaftler für den Sommer eine Rate von 0,1 Millimeter pro Tag errechnet, für den Winter von nur 0,07. Ungekürzt würde jedes Haar pro Jahr etwa 12 Zentimeter an Länge zulegen. Im Sommer wachsen die Haare schneller: In der warmen Jahreszeit wird der Körper stärker durchblutet, die Zellen sind aktiver. Das kurbelt auch das Wachstum der Fingernägel und der Haare an.

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