Aquarium oder Wasserbett: Haftpflicht reicht oft nicht aus

Aquarium oder Wasserbett: Haftpflicht reicht oft nicht aus

Zusatzversicherung statt Standardpolice: Die Haftpflichtversicherung zahlt oft nicht für einen durch Aquarium oder Wasserbett verursachten Wasserschaden.

Fische im Aquarium

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Für Wasserschäden, die durch eine undichtes Aquarium oder Wasserbett entstehen, reicht eine Standardpolice meist nicht aus.

Mieter mit einem Aquarium oder einem Wasserbett in der Wohnung müssen auf ausreichenden Versicherungsschutz achten. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

Zusatzschutz bei Aquarium oder Wasserbett empfohlen

Kommt es durch ein Leck im Aquarium oder ein defektes Wasserbett zu einem Schaden in der darunterliegenden Wohnung, ist das nicht immer durch Standardpolicen abgedeckt. Hier müssen Mieter sich um Zusatzschutz kümmern. Ansonsten müssen sie als Verursacher die Kosten aus eigener Tasche zahlen.

Bei normalen Wasserschäden greift die Haftpflicht

Wenn der Anschluss der Waschmaschine eines Mieters kaputt geht, ist die Sache anders: Für Schäden am Mobiliar in der darunterliegenden Wohnung kommt die Privathaftpflichtversicherung des Verursachers auf, für die am eigenen Mobiliar seine Hausratversicherung. Und Schäden am Gebäude wie etwa die durchweichte Geschossdecke sind durch die Wohngebäudeversicherung des Eigentümers oder der Eigentümergemeinschaft gedeckt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 14. Januar 2020 10:36 Uhr