Versicherungen: Fünf Policen, die man sich sparen kann

Versicherungen: Fünf Policen, die man sich sparen kann

Manche Versicherungen braucht man- und manche sind einfach nur teuer und überflüssig. Auf welche Versicherungen Verbraucher getrost verzichten können.

Brillenversicherung meist unnötig

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Eine kaputte Brille ist ärgerlich. Brillenversicherungen ersetzen Verbrauchern jedoch häufig nicht den Originalwert der Brille. Foto: Mascha Brichta

Verbraucher sollten sich nur gegen Schäden versichern, die sie existenziell bedrohen. «Alles, was man mit den eigenen finanziellen Mitteln noch wuppen kann, muss nicht zusätzlich abgesichert werden», erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Werden Verbraucher durch den Schaden nicht in finanzielle Nöte gestürzt, können sie sich die Versicherung sparen. Fünf meist unnötige Versicherungen im Überblick:

Handyversicherung zahlt nur Zeitwert

Verbraucher bekommen hier in der Regel nur den Zeitwert des Telefons ausgezahlt. «Bei der rasanten technischen Entwicklung kann das neue Telefon schon nach wenigen Monaten an Wert verlieren.» Hinzu kommt nicht selten eine Selbstbeteiligung. Diebstahl ist bei den meisten Versicherungen gar nicht abgedeckt und muss für viel Geld zusätzlich versichert werden.

Sterbegeldversicherung: stattdessen selber sparen

Viele Menschen möchten zu Lebzeiten für den Todesfall vorsorgen und sicherstellen, dass Angehörige nicht auf den Beerdigungskosten sitzenbleiben. Boss empfiehlt, statt einer Versicherung für diesen Fall einfach Geld zurückzulegen.

Glasbruchversicherung ist nur in Ausnahmefällen nötig

Schäden am Fenster durch Hagel oder Sturm sind in der Regel über die Wohngebäudeversicherung bereits abgedeckt. Ein möglicher Schadensfall für eine Glasbruchversicherung ist, wenn beim Rasenmähen ein Stein in die Scheibe fliegt. «Und das ist unrealistisch», sagt Boss. Wer einen Wintergarten hat, könne über eine Glasbruchversicherung nachdenken.

Insassenunfallversicherung ist völlig unnötig

Kommt der Beifahrer bei einem Unfall zu Schaden, ist das in der Regel über die Kfz-Haftpflichtversicherung abgesichert. «Eine zusätzliche Insassenunfallversicherung ist daher völlig unnötig», erklärt Boss. Stattdessen rät sie jedem zu einer privaten Unfallversicherung, denn hier gilt der Schutz für Unfälle weltweit.

Brillenversicherung zahlt meist nicht den Originalwert

Zerbricht die Brille, ist das zwar ärgerlich. «Aber ein neues Modell stürzt niemanden in eine existenzielle, finanzielle Krise», sagt Boss. Häufig bekommen Verbraucher von der Versicherung nicht den Originalwert der Brille ausgezahlt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. Januar 2015 15:19 Uhr

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