Rürup-Rente: Sonderausgaben-Abzug für Selbstständige steigt

Rürup-Rente: Sonderausgaben-Abzug für Selbstständige steigt

Gute Nachrichten für Selbstständige: Für Aufwendungen für die Rürup-Rente können in der Steuererklärung ab 2017 zwei Prozent mehr als bisher geltend gemacht werden.

Geldschein und Männer sitzen auf einer Bank

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Die Beiträge für die Rürup-Renten können Selbstständige steuerlich geltend machen. 2017 können Aufwendungen dafür sogar zu 84 Prozent - statt wie bisher zu 82 Prozent - abgesetzt werden.

Beiträge für eine Rürup-Rente können Selbstständige beim Fiskus als Sonderausgaben geltend machen. Ab 1. Januar 2017 erhöhen sich die Sätze für den steuerlichen Abzug: Dann können Steuerzahler 84 Prozent der Beiträge in ihrer Steuererklärung angeben - bislang waren es 82 Prozent, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Abzugsfähiger Höchstbetrag für 2017

Der abzugsfähige Höchstbetrag steigt im kommenden Jahr für Ledige um 596 Euro - auf 23.362 Euro pro Jahr. Das bedeutet: Bei einem tatsächlichen Beitragsaufwand in Höhe von 23.362 Euro berücksichtigt der Fiskus höchstens 19.624 Euro als Sonderausgaben, die er vom zu versteuernden Einkommen abzieht. Denn die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung müssen abgezogen werden.

Ausnahmen für Selbstständige

Ausnahme: Zahlen Selbstständige nicht freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung ein, können sie den vollen Höchstbetrag von 23362 Euro ausschöpfen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 7. Dezember 2016 10:54 Uhr