Zweitwohnungssteuer als Werbungskosten geltend machen

Zweitwohnungssteuer als Werbungskosten geltend machen

Viele Städte erheben Steuer auf einen Zweitwohnsitz. Dies lässt sich aber unter bestimmten Bedingungen umgehen.

Zweitwohnsitzsteuer als Werbungskosten

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Steuern für eine beruflich genutzte Zweitwohnung können als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Die Zweitwohnungssteuer ist für immer mehr Städte eine beliebte Einnahmenquelle. «Mitunter lässt sich die Zweitwohnungssteuer aber umgehen, wenn man Haupt- und Zweitwohnsitz tauscht und der bisherige Hauptwohnsitz keine Zweitwohnungssteuer erhebt. Denn längst nicht alle Städte erheben diese Sondersteuer», erläutert Anita Käding vom Bund der Steuerzahler.

Zweitwohnungssteuer: Verheiratete sind befreit

Generell befreit von der Zweitwohnungssteuer sind Verheiratete, die nur aus beruflichen Gründen eine Zweitwohnung unterhalten. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Az.: 1 BvR 1232/00) diesbezüglich erging zwar explizit zu Eheleuten, sollte aber für Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft ebenso gelten. «Betroffene sollten sich insbesondere vor dem Hintergrund der nun umgesetzten Gleichstellung im Einkommensteuerrecht auch in diesem Bereich auf die Gleichbehandlung berufen», rät Käding.

Zweitwohnungssteuer sparen bei beruflicher Nutzung

Alle anderen sollten die Steuer als Werbungskosten in ihrer Einkommensteuererklärung geltend machen, wenn die Zweitwohnung aus beruflichen Gründen unterhalten wird. «So kann die finanzielle Belastung zumindest etwas abgefedert werden», erläutert Käding.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 26. September 2013 14:58 Uhr