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Weiterbildungskosten können für Arbeitgeber steuerfrei bleiben

Übernehmen Arbeitgeber die Kosten für Arbeitnehmer- Weiterbildungen, müssen sie diese nicht unbedingt versteuern.
Einkommensteuer
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Arbeitgeber können Kosten für die Weiterbildung ihrer Angestellten steuerfrei übernehmen. Die Übernahme von Weiterbildungskosten stellt keinen Arbeitslohn dar und muss daher auch nicht versteuert werden, wenn die Bildungsmaßnahme im Interesse des Arbeitgebers durchgeführt wird.

Arbeitnehmer darf Rechnungsempfänger sein

«Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Einsatzfähigkeit des betreffenden Arbeitnehmers im Betrieb erhöht wird», erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler. Bisher war es für die steuerfreie Übernahme solcher Kosten notwendig, dass der Arbeitgeber Rechnungsempfänger wird. Seit diesem Jahr reicht es auch aus, wenn der Arbeitnehmer Rechnungsempfänger ist.

Voraussetzung für steuerfreie Übernahme der Kosten

Voraussetzung ist allerdings, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Übernahme der Aufwendungen vor Vertragsabschluss schriftlich zugesagt hat. Käding gibt aber zu bedenken, dass die Rechnungsausstellung auf den Arbeitnehmer für den Arbeitgeber auch Nachteile hat: Er ist in diesen Fällen nicht zum Vorsteuerabzug aus dieser Rechnung berechtigt.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Mittwoch, 23. Februar 2011 11:56 Uhr
(Bilder: locationportale.de; dpa; Klicker/pixelio.de)