Rechtsschutzversicherung: Beruflich bedingte Kosten geltend machen

Rechtsschutzversicherung: Beruflich bedingte Kosten geltend machen

Arbeitnehmer können beruflich bedingte Kosten für eine Rechtsschutzversicherung von der Steuer absetzen.

Gerichtsgebäude

© Michael Grabscheit/ pixelio

«Bei Familien-Rechtsschutzverträgen nimmt man üblicherweise 35 Prozent der Kosten als berufliche Ausgaben an», erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler in Berlin. Es könne aber sein, dass der jeweilige Sachbearbeiter nur einen geringeren Wert anerkennt.

Arbeitsrechtlichen Anteil beim Versicherer erfragen

Steuerzahler sollten am besten ihren Versicherer anrufen und sich nach dem Wert erkundigen. Denn Rechtsschutzversicherungen umfassen neben dem Schutz in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten auch Hilfe in verkehrsrechtlichen oder familienrechtlichen Angelegenheiten. Nur der arbeitsrechtliche Anteil der Kosten werde aber vom Fiskus anerkannt. Dieser sei bisweilen im Vertrag ausgewiesen oder könne beim Anbieter erfragt werden.
Infrage kommt das Absetzen der Kosten für all jene, bei denen der Arbeitnehmerpauschbetrag von 920 Euro im Jahr überschritten ist. «Familienrechtsschutz ist nicht für zehn Euro im Monat zu haben», sagt Klocke - «deshalb kommen all jene, die zum Beispiel auch hohe Fahrtkosten zur Arbeit geltend machen können, schnell über den Pauschbetrag und profitieren von der Regelung».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Februar 2011 12:17 Uhr

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