Medienfonds: Anleger müssen Steuern nachzahlen

Medienfonds: Anleger müssen Steuern nachzahlen

Nach einer geänderten Beurteilung von Medienfonds müssen Anleger mit einer Steuernachzahlung rechnen.

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Das teilt der Bund der Steuerzahler in Berlin mit. Mit den Fondsgeldern sollten Filme finanziert werden. Damit galt die Anlage zunächst als unternehmerische Beteiligung, deren Anfangsverluste steuerlich geltend gemacht werden konnten, erklären die Steuerexperten. Gleichzeitig beinhalten viele Filmfonds aber eine Garantiekomponente. Darin wurde die komplette Rückzahlung des Einsatzes verbindlich zugesagt.
Diese Garantie veranlasst die Finanzverwaltung zur Steuernachforderung. Nach Ansicht der Finanzverwaltung hätte die Garantie von Anfang an bilanziert werden müssen, so dass es nicht zu den hohen Anfangsverlusten gekommen wäre. Eine Ausnahme macht die Finanzverwaltung nach Angaben des Bundes für Steuerzahler neuerdings für den Medienfonds «Kaledo III», da dieser die Garantiekomponente nicht enthalte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Februar 2011 12:17 Uhr

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