Handwerkerarbeit steuerlich absetzen: Formalien beachten

Handwerkerarbeit steuerlich absetzen: Formalien beachten

Damit das Finanzamt eine Handwerkerleistung in der Steuererklärung berücksichtigt, muss die Rechnung einige Angaben enthalten. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein in Berlin hin.

Streichen

© dpa

So muss die Rechnung zwingend den vollständigen Namen und die Anschrift des Unternehmens und des Auftraggebers tragen. Daneben sollte die Steuernummer oder die Umsatzsteueridentifikationsnummer des Rechnungsstellers aufgeführt sein. Auch das Datum darf nicht fehlen, und die Rechnung braucht eine Rechnungsnummer.
Außerdem müssen Art und Umfang der Bau- oder Handwerksleistung eindeutig bezeichnet sein, ebenso der Zeitpunkt der Leistung. Material- und Lohnkosten müssen aufgeschlüsselt werden, denn nur die Lohnkosten sind absetzbar, erläutert die ARGE. Auch der Umsatzsteuersatz und die entsprechend zu zahlende Summe am Ende der Rechnung gehören ausgewiesen.
Für seit dem 1. Januar 2009 ausgestellte Handwerkerrechnungen dürfen 20 Prozent von jährlich maximal 6000 Euro von der Steuerschuld abgezogen werden. Das entspricht einer Ersparnis von maximal 1200 Euro im Jahr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Februar 2011 12:38 Uhr

Mehr zum Thema